In einem breiteren Kontext warnt eine aktuelle Erklärung von prominenten Journalisten, Künstlern, Autoren und Wissenschaftlern vor einem „industriellen Zensurkomplex“ und der zunehmenden internationalen Zensur, die demokratische Normen untergräbt. Die Erklärung betont, dass unter dem Deckmantel der Schadensvermeidung und des Wahrheitsschutzes die Meinungsäußerung zunehmend als erlaubte Handlung und nicht als unveräußerliches Recht behandelt wird.
Diskussionskultur
Sahra Wagenknecht und ihre Anwesenheit im Bundestag: Kontext ist alles
In den letzten Tagen ging ein Bild viral, welches die Anwesenheit von Sahra Wagenknecht bei verschiedenen Abstimmungen im Bundestag thematisiert. Wegen der Bildrechte wird darauf verzichtet dieses Bild hier zu zeigen. Doch was sagt es aus? Auf den ersten Blick könnte man den Eindruck gewinnen, dass Sahra Wagenknecht bei wichtigen Abstimmungen oft abwesend war. Doch wie so oft steckt hinter solchen Bildern mehr als das Auge auf den ersten Blick sieht.
Demokratie auf dem Rückzug: Wie Zensur und staatlicher Druck die Wahlentscheidung 2025 manipulierten
Ein Bericht über den Zustand der Meinungsfreiheit in Deutschland
Das Bundesverfassungsgericht hat in seiner ständigen Rechtsprechung, beginnend mit dem berühmten Lüth-Urteil, immer wieder betont: Die Meinungsfreiheit ist für eine freiheitlich-demokratische Staatsordnung „schlechthin konstituierend“. Sie ist die „Lebensluft“ der Demokratie. Ohne den freien, ungehinderten Austausch von Argumenten verkommt der politische Prozess zu einer Farce.
Die Stimme der Betroffenen: Vom Sprechen zum Schweigen
In der Welt der sozialen Gerechtigkeit ist eine beunruhigende Entwicklung zu beobachten: Ursprünglich hatten die Betroffenen von Ungerechtigkeit und Marginalisierung selbst das Wort. Sie erzählten ihre Geschichten, machten auf ihre Anliegen aufmerksam und forderten Veränderungen.
Jeannette Rankin: Die Unbeugsame – Pionierin, Pazifistin und der hohe Preis der Prinzipientreue
Jeannette Rankin (1880-1973) nimmt einen einzigartigen Platz in der amerikanischen Geschichte ein. Sie war nicht nur die erste Frau, die jemals in den Kongress der Vereinigten Staaten gewählt wurde, sondern auch eine der konsequentesten und mutigsten Pazifistinnen, die das Land je hervorgebracht hat. Ihr Leben war geprägt von einem unerschütterlichen Glauben an soziale Gerechtigkeit und Gewaltlosigkeit – Prinzipien, für die sie bereit war, immense politische und persönliche Kosten zu tragen, insbesondere durch ihre kontroversen Abstimmungen gegen die Beteiligung der USA an beiden Weltkriegen. Ihre Geschichte ist die einer Pionierin, aber auch die eines Symbols für den Mut zum Widerstand gegen den Strom.
Von Trollen und Elfen
Die Verborgene Hand: Wie der Westen seit über einem Jahrzehnt Medien manipuliert
Der Artikel aus dem Tagesanzeiger aus dem Jahr 2009, „27’000 PR-Berater polieren Image der USA“, und der jüngere Beitrag von Telepolis „Online-Meinungskampf: Startet der Westen mit ‚Elfen‘ nun den Trollkrieg gegen Russland?“ enthüllen eine beunruhigende Wahrheit. Schon seit mindestens 14 Jahren greifen die USA massiv in die globale Medienlandschaft ein, indem sie schon 2009 über 27.000 Medienberater einsetzten, um direkten Einfluss auf Nachrichtenagenturen und Medien auszuüben. Diese langfristige Strategie zeigt, dass der Westen schon lange vor der angeblichen Entstehung russischer „Trollfabriken“ im Jahr 2013 aktiv in die Informationspolitik eingegriffen hat.
Der Altkleider-Effekt: Wenn EU-Zwang auf menschlichen Trotz trifft
Es geht um etwas ganz Profanes: Altkleidercontainer. Und es geht um etwas ganz Wichtiges: Psychologie.
Psychologie ist wahrscheinlich der wichtigste Schlüssel zum Verstehen unseres Zusammenlebens, zu dem, was funktioniert und was scheitert. Der Altkleidercontainer ist dabei ein kleines Schauglas, durch das wir einen winzigen, aber wichtigen Ausschnitt dieses Prozesses erkennen können.
Wenn „gut gemeint“ das Gegenteil von „gut“ ist: Plädoyer für eine rationale Politik der Verbote
Das neue Jahr ist angebrochen, und wie in fast jedem Januar hallt auch diesmal der Rauch der Silvesternacht noch in den politischen Debatten nach. Wieder mussten wir die Diskussion um ein generelles Böllerverbot führen. Verstehen Sie mich nicht falsch: Wenn ich die kriegsähnlichen Szenen in manchen Großstadtvierteln sehe, finde ich die Forderung emotional absolut nachvollziehbar. Aber hier bei uns im ländlichen Raum, im Rhein-Sieg-Kreis, sieht die Realität oft anders aus.
Fehlbare Wissenschaft
Immer wieder gehen Diskussionen von einer unfehlbaren Wissenschaft aus. Das ist schon per Definition falsch, denn Wissenschaft soll ja erst noch Wissen schaffen. Das hierbei große Fortschritte erzielt wurden, heißt nicht, dass auf dem Weg dahin nicht fatale Fehler gemacht wurden.
Hier ist eine Liste von Beispielen, bei denen Wissenschaftler sich sicher waren, dass sie recht hatten, sich das aber später als falsch herausstellte, in manchen Fällen liegt der Verdacht nahe, dass dabei auch Geld im Spiel war:
Arbeit, Leistung und der Stolz darauf
In der physikalischen Welt wird Arbeit als Produkt aus Kraft und Weg definiert, während Leistung als Arbeit pro Zeiteinheit beschrieben wird. Doch wenn wir den Begriff „Arbeit“ in einem sozialen und gesellschaftlichen Kontext betrachten, wird die Interpretation weitaus komplexer. Die gesellschaftliche Anerkennung von Arbeit und Leistung sowie der Stolz darauf sind Themen, die uns alle betreffen. Doch ist dieser Stolz überhaupt gerechtfertigt?