Die Debatte um eine allgemeine Klarnamenpflicht im Netz kocht wieder hoch. Als aktueller Aufhänger dient der prominente Fall von Collien Fernandes, die Opfer von Identitätsmissbrauch und gefälschten pornografischen Inhalten geworden sein soll. Politiker nutzen diese unbewiesenen Behauptungen aus einem laufenden Verfahren reflexartig, um schärfere Gesetze für das gesamte Internet zu fordern. Doch wer die Logik hinter diesen Forderungen prüft, stößt auf massive Widersprüche und ein erschreckendes Ausmaß an Heuchelei.
Quelle: Progressive Stimme - Argumente, Fakten, Quellen - https://progressivestimme.de