Es gibt eine Zahl, über die in der Klimadebatte niemand sprechen will. Sie ist unbestritten, sie steht in einer der renommiertesten Fachzeitschriften der Welt, und sie betrifft die weibliche Hälfte der Bevölkerung. Genau deshalb schweigen alle.
Boris Kingma und Wouter van Marken Lichtenbelt haben in Nature Climate Change gezeigt, dass die Normen für das Raumklima auf einem Modell aus den sechziger Jahren beruhen, das vom Stoffwechsel eines vierzigjährigen Mannes mit siebzig Kilogramm ausgeht und den weiblichen Grundumsatz um bis zu 35 Prozent überschätzt. Im Klartext: Frauen erzeugen weniger Körperwärme und brauchen deshalb mehr Heizung. Die Wohlfühltemperatur liegt in vielen Büros bei 21 Grad, bei vielen Frauen erst bei 24.
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Quelle: Progressive Stimme - Argumente, Fakten, Quellen - https://progressivestimme.de