Die Armutsindustrie IV – Die Tafeln

Als Vorwort möchte ich Prof. Stefan Selke zitieren:

Tafeln? Das sind doch die inzwischen als äußerst ambivalent eingeschätzten „Lebensmittelretter“, die bundesweit immer mehr arme Hartz-IV-Empfänger, Langzeitarbeitslose, Rentner und mancherorts sogar Studierende versorgen. Regelmäßig werden die Tafeln kritisiert, weil sie dazu beitragen, das Problem der Armut zu entpolitisieren. Armut, so der Kern der Kritik, entwickele sich durch die stetige Präsenz der Almosensysteme in diesem Land von einem politischen Skandal zu einer gesellschaftlich arrangierten Bedürftigkeit. Und innerhalb der sich immer weiter ausdifferenzierenden neuen Armutsarrangements lassen sich auch Gewinne erwirtschaften. Armutsökonomie bedeutet, dass Armut zur (ver)handelbaren Ware wird.

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Digitalisierung: Ein Irrweg?

In unserer modernen Welt ist Digitalisierung allgegenwärtig und prägt unseren Alltag in einem bisher unbekannten Ausmaß. Doch stellt sich die drängende Frage: Ist die Digitalisierung ein Segen für die Menschheit oder ein Irrweg, der uns in eine dystopische Zukunft führt? Dieser Artikel wagt es, unbequeme Wahrheiten auszusprechen und fordert uns dazu auf, die Schattenseiten der digitalen Revolution zu betrachten.

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Die Armutsindustrie III – Caritas, AWO und Co.

Wie,die Caritas, die AWO (um nur mal zwei zu nennen) und andere Träger oder Mitglieder der freien Wohlfahrtspflege sollen zur Armutsindustrie gehören, die tun doch nur Gutes.

Zuerst mal ein paar Urtöne von einer Bekannten, die 35 Jahre bei einem Mitglied der deutschen Wohlfahrtspflege gearbeitet hat.

Bei einem namhaften Mitglied der deutschen Wohlfahrtspflege, dessen Namen ich aus rechtlichen Gründen nicht nennen möchte, bestand die Jury, die Gutachter und die Empfänger der Fördergelder aus denselben Personen, und hier ging es nicht um Kleingeld, sondern um einen dreistelligen Millionenbetrag.“

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Der gläserne Nutzer: Wie KI unsere tiefsten Geheimnisse ohne unser Wissen entschlüsselt

Ich habe mal die KI gefragt, was sie an Informationen über ihre Nutzer herausfinden kann, wenn diese ihr keine sensiblen Infos geben. Die Antwort ist erschreckend. In der modernen digitalen Welt geht es längst nicht mehr nur darum, was wir bewusst in ein Suchfeld eintippen, in Formularen ausfüllen oder auf Social Media posten. Künstliche Intelligenz fokussiert sich zunehmend auf unsere „digitalen Abgase“. Aus scheinbar harmlosen Metadaten, unbewussten Verhaltensmustern und Nebengeräuschen ziehen Algorithmen weitreichende Rückschlüsse auf unsere Persönlichkeit, unsere Gesundheit und unseren Kontostand.

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Der Mythos der Effizienz: Warum uns Digitalisierung und KI vielleicht mehr kosten, als sie nutzen

Bisher scheint es kaum eine ernsthafte Kontroverse über die Frage zu geben, ob uns die fortschreitende Datenverarbeitung und der Einsatz von KI wirklich nützlich sind. Der technologische Weg gilt vielen als alternativlos. Ich möchte das aber einmal grundlegend in Frage stellen. Die Aussagen, die ich hier treffe, sind nicht als unumstößliche Wahrheiten gemeint, sondern vielmehr als Thesen und offene Fragen, die wir uns als Gesellschaft dringend stellen sollten.

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Der Infarkt der globalen Apotheke: Chronik und Mortalität eines Systemversagens

Die eskalierende geopolitische Krise im Nahen Osten und die faktische Blockade der Straße von Hormus im Frühjahr 2026 stellen ein beispielloses Risiko für die globale und europäische Medikamentenversorgung dar. Diese nur 33 Kilometer breite Meerenge ist weit mehr als eine Energieversorgungsroute; sie ist die fundamentale logistische Arterie, durch die die essenziellen Rohstoffe für die weltweite Pharmaindustrie fließen.

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Radwegausbau: Ein grüner Schein über einem sozial ungerechten Projekt

Die Anlage von Radwegen wird oft als grüne Initiative gefeiert, die sowohl die Umwelt schont als auch die Lebensqualität der Bürger verbessert. Doch bei näherer Betrachtung zeigt sich, dass der Radwegausbau ein deutlich komplexeres Bild zeichnet, insbesondere wenn man die sozialen und ökologischen Implikationen in ländlichen und bergigen Gebieten berücksichtigt.

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Die Revolution frisst ihre Kinder – Warum Zensur und Repressionsmaschinerie stets gegen ihre Schöpfer schlagen

Das Paradoxon, das keine Anomalie ist

„Die Revolution frisst ihre Kinder.“ Der Satz, ursprünglich dem Girondisten Pierre Vergniaud zugeschrieben und durch Georg Büchners Drama Dantons Tod für die Ewigkeit konserviert, klingt wie eine literarische Metapher. Er ist es nicht. Er beschreibt eine politikwissenschaftliche und soziologische Gesetzmäßigkeit von nahezu naturwissenschaftlicher Präzision.

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Die Physik des Zusammenbruchs: Eine nüchterne Bilanz jenseits der Schlagzeilen

Ein Gedankenexperiment über die Realität in der Ukraine

In der täglichen Berichterstattung über den Ukraine-Krieg dominieren militärische Lageberichte, politische Forderungen und diplomatische Routinen. Doch Krieg ist nicht nur eine Frage von Waffen und Frontverläufen. Er ist, in seiner grausamsten Konsequenz, eine Frage von Thermodynamik, Demografie und Logistik.

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