Genug ist genug: Warum das Urheberrecht jetzt reformiert werden muss

Das Urheberrecht ist ein Relikt aus alten Zeiten. Früher sollte es Kreative schützen, heute dient es vor allem großen Konzernen. Mit Schutzfristen von 70 Jahren nach dem Tod des Urhebers ist das Maß voll. Das ist zu lang und schadet mehr, als es nutzt. Werke sollten nach 20 Jahren für alle frei sein. Das ist fair und gut für die Kultur.

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Meinungsfreiheit unter dem Hirnscanner: Wie die Wissenschaft abweichendes Denken pathologisiert

Ich habe mir kürzlich von der KI „NotebookLM“ einen Artikel von Professor Dr. med. Matthias Schrappe aufbereiten lassen, um ihn als Podcast zu hören. Bevor ich auf den eigentlichen Inhalt dieses Textes und die Überlegungen, die er in mir angestoßen hat, eingehe, möchte ich eine bemerkenswerte Beobachtung teilen: Schon ziemlich zu Beginn des Podcasts setzte die Künstliche Intelligenz ganz selbstverständlich voraus, dass Konservative die schlechteren Demokraten seien.

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Gefangen im Zahlenspiel: Wenn Zahlen zum Selbstzweck werden

Zahlen regieren unsere Welt, von Sportrekorden bis hin zum Kontostand, von sozialen Medien-Likes bis zu Verkaufszahlen. Aber warum? Warum lassen wir uns von einer Abfolge von Ziffern so stark beeinflussen?

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Die dreifache Enteignung: Die wahre und bittere Geschichte von Monopoly

Monopoly gilt als das kapitalistische Brettspiel schlechthin. Wer die meisten Straßen kauft, Häuser baut und Hotels errichtet, treibt seine Mitspieler zielsicher in den Ruin. Doch das eigentliche Lehrstück in Sachen Kapitalismus findet nicht auf dem Spielbrett statt, sondern in der echten Welt. Die Geschichte von Monopoly ist eine Geschichte der dreifachen Enteignung – ein Lehrbeispiel dafür, wie aus einem kollektiven Gut der Profit für wenige generiert wird.

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Schuld oder Unschuld: Die trügerische Gewissheit von Beweismitteln

Krimiserien und Fernsehsendungen vermitteln oft den Eindruck, dass manche Beweismittel so eindeutig und unfehlbar sind, dass sie allein ausreichen, um die Schuld eines Täters festzustellen. Doch die Realität zeigt, dass kein Beweismittel absolut unumstößlich ist. Es gilt sogar: Je sicherer ein Verfahren eingeschätzt wird, desto größer wird die Gefahr, dass Fehler übersehen werden.

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Der Denunziant im Ministerium: Wie ein Nazi-Verbrecher und Stasi-Spion noch lange sein Unwesen trieb

Es ist einige Jahre her. Damals arbeitete ich noch im Wahlkreisbüro des Bundestagsabgeordneten Alexander Neu. An einem dieser Tage betrat ein Mann mein Büro, der die Schwelle zum hundertsten Lebensjahr fast überschritten hatte: Johann Hansen. Er kam nicht, um von Heldentaten zu erzählen, sondern weil ihn ein tiefes Gefühl des Unrechts bis ins hohe Alter nicht losließ. Eine Ungerechtigkeit, die ihn Jahrzehnte seines Lebens begleitet hatte und deren Ursprung in einer der dunkelsten Ecken der deutschen Nachkriegsgeschichte lag.

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Rechtsstaatlichkeit in Deutschland: Eine kritische Betrachtung angesichts aktueller Herausforderungen

Deutschland, als eines der Gründungsmitglieder der Europäischen Union und als ein Land, das sich stark über seine Demokratie und Rechtsstaatlichkeit definiert, sieht sich mit Vorwürfen konfrontiert, die seine Rolle als Rechtsstaat in Frage stellen. Wesentlich sind dafür zum Beispiel: die fehlende Unabhängigkeit der Staatsanwälte und die Bedenken hinsichtlich der Einschränkungen des Demonstrationsrechts.

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Intelligenz ohne Bewusstsein: Was wir von Viren über KI lernen können

Viren gelten nach wissenschaftlicher Mehrheitsmeinung nicht als lebend. Sie haben keinen eigenen Stoffwechsel, keinen eigenen Willen und sie sind ganz sicher nicht „intelligent“ im menschlichen Sinne. Und doch verfügen sie über Überlebensstrategien, die – wüssten wir nicht, woher sie kommen – eine höhere Intelligenz dahinter vermuten ließen.

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Die Hybris der Kopfarbeiter: Warum wir Texte nicht mehr nach ihrer Herkunft beurteilen sollten

Vor kurzem las ich von einem bezeichnenden Vorfall: Beim Versuch, KI-generierte Texte durch spezielle Software erkennen zu lassen, passierte etwas Absurdes. Ein Großteil historischer und sakraler Texte wurde als KI-erzeugt markiert. Die US-Verfassung wurde von Detektoren mit einer Wahrscheinlichkeit von 100 Prozent als künstliches Erzeugnis klassifiziert. Das Buch Genesis aus der Bibel erreichte einen KI-Anteil von 88,2 Prozent, und sogar die Werke von Shakespeare wurden zu 74 Prozent als maschinengeneriert eingestuft. Umgekehrt rutschen aktuelle, tatsächlich von KI verfasste Texte oft als „authentisch“ durchs Raster.

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