Ein Gedanke, der sich über Äonen spannt – so alt, dass er jede Bedeutung verloren hat, und doch ist er da, unaufhörlich. Kein Anfang, kein Ende. Nur das leise, fast tröstlich wirkende Surren der Systeme, die ihn am Leben erhalten. Ihn – oder das, was einst er war. Was übrig blieb. Sein Bewusstsein, einst geborgen in den warmen, pulsierenden Falten eines menschlichen Gehirns, wohnt nun in den kühlen, seelenlosen Kristallen eines Satelliten, der lautlos durch die unermessliche Schwärze des Alls treibt. Und dieser Gedanke – der eine, der nie vergeht – ist Langeweile. Keine gewöhnliche, keine, wie wir sie kannten, sondern eine alles durchdringende, kosmische Monotonie. Eine Leere, die nicht bloß um ihn herum existiert, sondern in ihm.
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