Das kann man nicht vergleichen?

Die Aussage „Das kann man nicht vergleichen“ ist weit verbreitet und dient oft als rhetorische Barriere, um bestimmte Diskussionen gar nicht erst aufkommen zu lassen. Dabei wird vergessen, dass der Akt des Vergleichens per se eine Methode ist, um Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen verschiedenen Entitäten, Ideologien oder Zeiträumen herauszuarbeiten.

Die Whataboutism-Falle: Warum der Vorwurf oft nur eine Nebelkerze ist

In hitzigen Debatten und politischen Diskussionen ist er ein häufig gehörter Einwurf: der Vorwurf des „Whataboutism“. Er wird gerne dann ins Feld geführt, wenn eine Position durch einen Vergleich oder die Herstellung eines Bezugs zu einem anderen Thema relativiert oder kontextualisiert wird. Doch was, wenn dieser Vorwurf selbst weniger ein stichhaltiges Argument als vielmehr eine rhetorische Taktik ist, um unliebsame Vergleiche zu diskreditieren und Diskussionen abzuwürgen? Dieser Artikel möchte beleuchten, warum der sogenannte Whataboutism oft kein valides Gegenargument darstellt, sondern vielmehr dazu dient, von der Komplexität der Realität und notwendigen Kontextualisierungen abzulenken.

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Der innere Ablasshandel: Ein Einblick in die moralische Lizenzierung

In der heutigen Gesellschaft gibt es zahlreiche Möglichkeiten, moralisches Verhalten zu zeigen, sei es durch den Kauf von Bio-Lebensmitteln, das Tragen politisch aktiver Symbole oder das Spenden für wohltätige Zwecke. Doch wie beeinflusst dieses moralische Handeln unser Verhalten in anderen Lebensbereichen? Forschungen rund um das Konzept der moralischen Lizenzierung bieten interessante Einblicke, die unser Verständnis über die Dynamik des menschlichen Verhaltens erweitern können.

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Die Russen wollten schon immer unsere Freunde sein

„Russland wird immer ein Feind für uns bleiben“ sagte der deutsche Außenminister Wadepuhl vor seinem Amtsantritt. Dass er dennoch Außenminister wurde, lässt einen lange sprachlos zurück. Doch nun ist es an der Zeit für einen

Widerspruch: Die Russen wollten schon immer unsere Freunde sein! – Warum die Erzählung vom „aggressiven Russland“ wichtige Teile der Geschichte ausblendet

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Tormona und Glyphosat – Eine Geschichte der Chemiekonzerne und der Öffentlichkeit

In den letzten Jahren hat das Pflanzengift Glyphosat für viel Aufregung gesorgt. Doch es ist nicht das erste Mal, dass ein Chemiekonzern und die Öffentlichkeit aufgrund der Verwendung eines Pflanzengifts aneinandergeraten sind. Eine ähnliche Geschichte gibt es auch beim Herbizid Tormona.

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Analyse der deutschen Haltung im Gaza-Konflikt: Zwischen Staatsräson und psychologischer Abwehr

Die Ereignisse in Gaza, wo die israelische Armee eine Militäroperation von verheerendem Ausmaß durchführt, stellen die Weltgemeinschaft vor eine Zerreißprobe. Unabhängig von der juristischen Einordnung als Massenmord oder Völkermord handelt es sich unzweifelhaft um ein Massenverbrechen, das sich vor den Augen der Weltöffentlichkeit abspielt. In dieser Situation fällt die Bundesrepublik Deutschland durch eine besonders vehemente und unbedingte Unterstützung der israelischen Regierung auf. Dies wirft die drängende Frage nach den wahren Motiven dieser Haltung auf.

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Der Verfall der Baukunst: Wie Kurzsichtigkeit unsere Umwelt zerstört

In unserer schnelllebigen Zeit hat sich eine besorgniserregende Praxis in der Bauindustrie etabliert: Gebäude werden oft nur für eine kurze Nutzungsdauer von wenigen Jahrzehnten geplant. Diese kurzfristige Denkweise steht im krassen Gegensatz zu früheren Zeiten, als man Bauwerke für die Ewigkeit errichtete. Diese Entwicklung ist nicht nur ein kultureller Verlust, sondern auch ein ökologisches Desaster.

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Parteinahe Stiftungen ein Instrument der Einmischung in innere Angelegenheiten anderer Länder

Parteinahe Stiftungen sind in Deutschland ein fest etabliertes Instrument der politischen Bildung und Außenpolitik. Diese Stiftungen sind eng mit den politischen Parteien verbunden, von denen sie getrennt sind, und dienen dem Zweck der politischen Bildung und des Austauschs auf nationaler und internationaler Ebene​. In Deutschland werden parteinahe Stiftungen im Vergleich zu anderen europäischen Ländern großzügig finanziert, was vom Bund der Steuerzahler kritisiert wird​.

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Unterwanderung von politischen Organisationen – Verschwörungstheorie oder gängige Praxis?

In westlichen Demokratien ist das Thema der Unterwanderung politischer Parteien und Organisationen durch staatliche Institutionen oder Geheimdienste ein komplexes und oft diskutiertes Thema. Die Beispiele aus Deutschland reichen von der Infiltration rechtsextremer und linksextremer Gruppen bis hin zur Unterwanderung staatlicher Institutionen durch Mitglieder politischer Parteien. Die Situation wird durch verschiedene Faktoren kompliziert, darunter die Notwendigkeit staatlicher Sicherheitsmaßnahmen und die Bedrohung durch extremistische Gruppen.

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Der Mensch als Betriebsfaktor – Warum unsere Löhne nicht zum Leben reichen

Stellen wir uns vor, ein Betriebswirt betrachtet nicht eine Maschine, sondern einen Menschen als Produktionsfaktor. Was würde er feststellen? Er würde kalkulieren, wie viel dieser Mensch kostet, um leistungsfähig zu bleiben. Er würde untersuchen, wie viel investiert werden muss, damit neue Menschen heranwachsen und in Zukunft die Arbeit übernehmen können. Und er würde sich fragen: Wie viel Gewinn bleibt am Ende übrig? Das Ergebnis dieser wirtschaftlichen Betrachtung ist ernüchternd: Der Mensch in Deutschland erwirtschaftet für sich selbst kaum einen Überschuss. Unser Lohnsystem basiert auf Selbstausbeutung, unterstützt von gesellschaftlichen Zuschüssen und unbezahlter Care-Arbeit.

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