Wenn „gut gemeint“ das Gegenteil von „gut“ ist: Plädoyer für eine rationale Politik der Verbote

Das neue Jahr ist angebrochen, und wie in fast jedem Januar hallt auch diesmal der Rauch der Silvesternacht noch in den politischen Debatten nach. Wieder mussten wir die Diskussion um ein generelles Böllerverbot führen. Verstehen Sie mich nicht falsch: Wenn ich die kriegsähnlichen Szenen in manchen Großstadtvierteln sehe, finde ich die Forderung emotional absolut nachvollziehbar. Aber hier bei uns im ländlichen Raum, im Rhein-Sieg-Kreis, sieht die Realität oft anders aus.

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Nachdenken zum Gedenken: Der Gedenkmarsch in Ruppichteroth

Am gestrigen Tag, dem 09.11.2023, fand in Ruppichteroth erneut der bewegende Gedenkmarsch statt, um der Reichspogromnacht des Jahres 1938 zu gedenken. Als regelmäßiger Teilnehmer dieses Marsches fühle ich eine tiefe Verbundenheit mit diesem Akt des Erinnerns.

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Die Heuchelei des Westens: Wie wir Autokratien züchten

Immer wieder hören wir die gleiche Leier: Staaten, die in Konfrontation mit dem Westen stehen, seien autoritär oder diktatorisch geführt. Das wird uns als moralische Begründung für unsere Außenpolitik verkauft. Doch wir müssen die Frage umkehren: Ist diese Härte der Staatsführung vielleicht gar kein inhärentes Merkmal dieser Nationen, sondern eine direkte Folge westlicher Handlungen?

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Die Kriminalstatistik täuscht

Wenn ich mich als fast 60-jähriger Mann an die 80er Jahre erinnere, dann merke ich, dass es im öffentlichen Raum durchaus handfest zuging. Zweimal in der Woche gab es eine Schlägerei auf dem Schulhof. Auf den Dorffesten, in denen ich groß geworden bin, gehörten Raufereien fast zum Inventar.

Davon abgesehen ist mir diese Zeit aber nicht als besonders „rau“ oder gefährlich in Erinnerung geblieben. Gewaltkriminalität war kein allgegenwärtiges Thema, das uns Angst machte. Sie war die Ausnahme, nicht die Regel.

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Schritt für Schritt in den Atomkrieg: Die Rückkehr der Barbarei

Man fragt sich wirklich, in welcher Zeit wir eigentlich leben. Schaut man sich das Weltgeschehen an, muss man konstatieren: Wir sind zurück im Zeitalter der Barbarei. Die dünne Decke der Zivilisation ist weggerissen. Nicht nur das Völkerrecht wird offen in die Tonne gekloppt, auch die Diplomatie an sich – über Jahrhunderte das Mittel, um Konflikte zu lösen – wurde über Bord geworfen. An ihre Stelle ist das nackte Recht des Stärkeren getreten. Krieg wird wieder als völlig normales, legitimes Mittel der Politik begriffen.

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Freiwild zweiter Klasse: Ein Mannheimer Urteil sägt am Fundament des Rechtsstaats

Ein Kommentar zur straflosen Beweismanipulation durch die Polizei

Wie viel ist die Unschuldsvermutung in Deutschland noch wert? Wenn es nach einem aktuellen Urteil des Amtsgerichts Mannheim geht, hängt die Antwort davon ab, wer man ist. Bist du ein unbescholtener Bürger? Dann hast du Glück. Bist du aber „einschlägig vorbestraft“ und gerätst in eine Polizeikontrolle, wirst du faktisch zum Freiwild.

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Falschinformationen in den Medien: Betrug oder Fahrlässigkeit?

Wenn wir ein Presseerzeugnis kaufen, erwarten wir korrekte und gut recherchierte Informationen. Doch was passiert, wenn diese Erwartungen enttäuscht werden, weil die Informationen falsch sind? Dieser Artikel untersucht die rechtlichen und ethischen Aspekte von falschen Informationen in den Medien. Betrug wird im Strafgesetzbuch (StGB) definiert. Um von Betrug zu sprechen, muss nachweislich eine Täuschung über … Weiterlesen

Wer behauptet, dass Rüstung Arbeitsplätze schafft, der lügt: Warum Panzer unseren Wohlstand vernichten

Es gibt Sätze, die werden so oft wiederholt, bis sie jeder glaubt. Einer dieser Sätze lautet: „Rüstungsausgaben kurbeln die Wirtschaft an und schaffen Arbeitsplätze.“ Das hören wir ständig, wenn wieder Milliarden für die Bundeswehr gefordert werden. Doch ich sage Ihnen ganz deutlich: Wer behauptet, dass Rüstung Arbeitsplätze schafft, der lügt.

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Sind wir zu dumm für den Spiegel? – Wie moderne Medien ihre Leser unterschätzen

Die Art und Weise, wie „Der Spiegel“ seine Online-Artikel präsentiert, spricht Bände über die aktuelle Medienlandschaft. Klar ist: Die Informationsdichte hat nachgelassen, zugunsten einer Fragmentierung des Inhalts, die häufig durch Werbeblöcke unterbrochen wird. Dieser Wandel in der Artikelgestaltung wirft eine kritische Frage auf: Werden die Leser von der Redaktion unterschätzt oder gar für dumm verkauft?

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