Am 28. Februar 2026 begann mit der „Operation Epic Fury“ ein völkerechtswidriger Angriffskrieg der USA und Israels gegen den Iran, der die herkömmlichen Koordinaten der internationalen Sicherheitspolitik sprengt. Während B-2-Tarnkappenbomber und präzisionsgesteuerte Drohnenschwärme die technologische Speerspitze der Moderne repräsentieren, greift die begleitende Rhetorik tief in das Arsenal mittelalterlicher Glaubenskriege. Es stellt sich die dringende Frage: Erleben wir hier eine rationale, wenn auch aggressive Geopolitik, oder ist dieses Blutvergießen die bewusste Inszenierung einer apokalyptischen Vision? Die Anzeichen für eine theokratische Unterwanderung des US-Machtapparates sind mittlerweile so zahlreich, dass sie sich nicht mehr als bloße Folklore abtun lassen.
Friedenspolitik
Die Physik des Zusammenbruchs: Eine nüchterne Bilanz jenseits der Schlagzeilen
Ein Gedankenexperiment über die Realität in der Ukraine
In der täglichen Berichterstattung über den Ukraine-Krieg dominieren militärische Lageberichte, politische Forderungen und diplomatische Routinen. Doch Krieg ist nicht nur eine Frage von Waffen und Frontverläufen. Er ist, in seiner grausamsten Konsequenz, eine Frage von Thermodynamik, Demografie und Logistik.
Das Existenzrecht von Staaten und Menschen
In politischen Debatten, vor allem im Nahostkonflikt, taucht immer wieder das Thema des „Existenzrechts“ von Staaten auf – zum Beispiel in Bezug auf Israel. Doch was bedeutet dieses Existenzrecht eigentlich, wer legt es fest, und gilt es universell für alle Staaten und Völker?
Die Bankrotterklärung des Westens: Wenn Masken fallen
Danke an die glorreichen „Experten“, die uns in den Talkshows landauf, landab die Welt erklärt haben. Danke an Carlo Masala, an Claudia Major, an Sönke Neitzel. Danke an Boris Pistorius, Johann Wadepuhl, Annalena Baerbock oder Robert Habeck. Und danke an diesen einen speziellen Hardliner der CDU – dessen Name der Geschichte wohl nur als Narr … Weiterlesen
Wie Teile der Friedensbewegung den Krieg legitimieren
Die Friedensbewegung in Deutschland weist Eigenheiten auf, die in dieser Schärfe in anderen Ländern kaum zu finden sind: Sie leidet unter einem Drang zur Selbstzerfleischung durch Ausgrenzung.
Wir erleben seit Jahren Akteure innerhalb der Bewegung, die großen Wert darauf legen, dass sich jeder Bündnispartner, oder am besten sogar jeder Teilnehmer einer Demonstration, aber auch Mitzeichner von Aufrufen, Petitionen oder anderen politischen Texten vorab zu einem ganzen Katalog politischer Forderungen bekennen muss. Wer für Frieden stehen will, soll sich gegen Rechts, sowie oft auch für Abtreibung, Feminismus, Trans-Rechte, Klimapolitik bekennen und das, sowie vieles mehr unterschreiben. Das ist keine „Haltung“, das ist ein Einfallstor für den Krieg.
Jeannette Rankin: Die Unbeugsame – Pionierin, Pazifistin und der hohe Preis der Prinzipientreue
Jeannette Rankin (1880-1973) nimmt einen einzigartigen Platz in der amerikanischen Geschichte ein. Sie war nicht nur die erste Frau, die jemals in den Kongress der Vereinigten Staaten gewählt wurde, sondern auch eine der konsequentesten und mutigsten Pazifistinnen, die das Land je hervorgebracht hat. Ihr Leben war geprägt von einem unerschütterlichen Glauben an soziale Gerechtigkeit und Gewaltlosigkeit – Prinzipien, für die sie bereit war, immense politische und persönliche Kosten zu tragen, insbesondere durch ihre kontroversen Abstimmungen gegen die Beteiligung der USA an beiden Weltkriegen. Ihre Geschichte ist die einer Pionierin, aber auch die eines Symbols für den Mut zum Widerstand gegen den Strom.
Stabilität über Leichen: Bilanz der Einmischung in Ägypten
Eine Analyse der verlogenen Partnerschaft zwischen dem Westen und den Autokraten am Nil
Wenn westliche Politiker über Ägypten sprechen, fallen oft Begriffe wie „strategischer Partner“ oder „Anker der Stabilität“. Doch wer hinter die diplomatischen Kulissen blickt, sieht eine andere Realität: Seit dem Ende des Kalten Krieges und insbesondere seit der Camp-David-Friedensinitiative hat sich die westliche Strategie zu einem perfiden System der Einmischung entwickelt. Es ist ein System, das Diktatoren stützt, Repression finanziert und die demokratischen Bestrebungen der ägyptischen Bevölkerung konsequent den eigenen geopolitischen Interessen opfert.
Die Terrorherrschaft der Wertegemeinschaft in Afghanistan
Die Geschichte Afghanistans der letzten 35 Jahre ist keine Geschichte eines gescheiterten Wiederaufbaus, wie es in westlichen Sonntagsreden oft heißt. Sie ist das Protokoll einer rücksichtslosen Einmischung, bei der Afghanistan lediglich als Spielfeld für geopolitische Interessen diente. Was im Oktober 2001 als „Krieg gegen den Terror“ begann, endete zwanzig Jahre später in einem chaotischen Rückzug.Von den verdeckten Geldkoffern der CIA in den 1990ern bis zum wirtschaftlichen Strangulierungskrieg der Gegenwart zieht sich ein roter Faden durch die Historie: Der Westen hat das Land nicht vergessen oder verloren, er hat es systematisch destabilisiert. Die folgende Analyse deckt die Mechanismen dieser gescheiterten Hegemonie auf.
Irak: Sanktionen, Kriege und Kontrolle
In den 1980er Jahren, während des Iran-Irak-Krieges, galt der Irak unter Saddam Hussein noch als nützlicher Partner des Westens – ein Bollwerk gegen den revolutionären Iran. Doch mit dem Ende des Kalten Krieges änderte sich diese Wahrnehmung dramatisch. Was folgte, war eine mehr als drei Jahrzehnte andauernde Phase westlicher Einmischung, die das Land und seine Bevölkerung grundlegend veränderte.
Die Fratze der Macht: Wenn „Werte“ nur noch Munition sind
Wir saugen es mit der Muttermilch auf: Der Westen ist das Gute, der Hort der Zivilisation, der Leuchtturm der Menschenrechte. Diese Erzählung wird uns von klein auf eingetrichtert. Doch wer hinter den Vorhang der diplomatischen Etikette blickt, dem offenbart sich ein Abgrund. Eine Analyse der Aussagen führender westlicher Politiker seit 1945 zeigt, dass es sich bei verbalen Entgleisungen nicht um bedauerliche Missgeschicke handelt. Sie sind vielmehr Symptome einer tiefsitzenden Krankheit: der imperialen rassistischen Arroganz, die die Welt seit 500 Jahren in „Zivilisierte“ und „Barbaren“ unterteilt.