Christa’s Friedensarbeit, lohnte sie?

Christa war schon eine alte Frau, als ich sie kennenlernte. Ihre Erlebnisse im 2. Weltkrieg, insbesondere der Verlust ihres Vaters, prägten sie zutiefst und legten den Grundstein für ihr lebenslanges Engagement für den Frieden. Ihr Tod vor einigen Jahren hat eine Lücke hinterlassen, doch ihre Erinnerung lebt in den Gedanken und Handlungen derjenigen weiter, die das Glück hatten, sie kennenzulernen. Immer wenn ich Nachrichten lese, die von Aufrüstung und militärischer Stärke sprechen, insbesondere die jüngsten Äußerungen des Verteidigungsministers, der betonte, Deutschland müsse wieder „kriegstüchtig“ werden, denke ich an Christa.

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Der „humane“ Knopfdruck: Ein Dilemma!

Die Nachrichtenbilder flackern über die Bildschirme, oft schneller, als wir sie verarbeiten können. Doch eine Meldung lässt aufhorchen, nicht wegen dessen, was sie zeigt, sondern wegen dessen, was sie impliziert: Die Entwicklung neuer Hyperschallwaffen, wie das russische „Oreshnik“-System, markiert eine Zäsur.

Wir bewegen uns technologisch auf eine Ära zu, in der Waffen so schnell, so kinetisch gewaltig und so präzise sein werden, dass sie ihr Ziel vernichten, bevor das menschliche Gehirn das Ereignis überhaupt registrieren kann. Ob diese Schwelle heute schon ganz erreicht ist oder erst in wenigen Jahren überschritten wird, ist zweitrangig. Das Szenario wird kommen: Der Tod, der schneller ist als der Schall, schneller als der Gedanke, schneller als die Angst.

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Wir müssen Frieden lernen

Die Geschichte zeigt eindrücklich, dass traditionell organisierte Staaten oft einem inhärenten Verfallsdatum unterliegen, bedingt durch ihre Tendenz, die Bürokratisierung kontinuierlich auszudehnen. Diese Ausdehnung der Bürokratie kann bis zu einem Punkt voranschreiten, an dem sie schließlich alle Initiativen erstickt und die Flexibilität und Anpassungsfähigkeit des Staates behindert.

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Eine Warnung vor der Linken – von einem, der fast 20 Jahre dabei war

Wer heute die politische Landschaft in Deutschland betrachtet, sieht sich oft einer scheinbar klaren Frontstellung gegenüber: Auf der einen Seite die AfD, auf der anderen Seite Parteien wie Die Grünen und Die Linke. Doch dieser Gegensatz ist trügerisch. In fast 20 Jahren Mitgliedschaft in der Partei Die Linke musste ich beobachte, wie sich die Partei bis zur Unkenntlichkeit veränderte, was schlussendlich zu meinem Austritt führte. Heute, rund zwei Jahre nach meinem Austritt, zwei Jahre in der der Prozess weitergeführt wurde, muss ich feststellen: Die Linke und die AfD sind zwei Seiten derselben Medaille. Sie unterscheiden sich in ihren Inhalten, aber nicht in ihrer polarisierenden Wirkung und dem Schaden, den sie unserem Land zufügen. Sie hassen einander, aber sie brauchen einander, um zu existieren.

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Die 90-Milliarden-Falle: Wie Europa seine Zukunft verspielt und Peking triumphiert

Eine Einschätzung zur Lage im Ukraine-Krieg

Die Ereignisse überschlagen sich, und was die EU gemeinsam mit Großbritannien gerade beschlossen hat, ist nichts weniger als eine finanzpolitische Bankrotterklärung mit Ansage. Vergessen Sie die alten Debatten über kleinere Summen – jetzt geht es ums Ganze. Vor wenigen Tagen wurde ein neuer Kredit in Höhe von gigantischen 90 Milliarden Euro vereinbart, der der Ukraine zur Verfügung gestellt werden soll.

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Die Rüstungsfalle: Wege zur Wiedererlangung der staatlichen Handlungsfähigkeit

Stellen wir uns ein hypothetisches Szenario vor: Es kommt zu einem echten politischen Machtwechsel. Eine neue Regierung tritt an, die nicht Teil des bisherigen „Weiter-so“ ist. Doch diese Regierung steht sofort vor einem gewaltigen Problem.

Wir sind pleite. Der Schuldenberg ist immens. Wir haben Gesetze verabschiedet und internationale Verträge unterzeichnet, die uns über Jahre hinweg zu massiver Aufrüstung verpflichten. Ja, wir haben uns sogar darüber hinaus verpflichtet die Rüstung anderer Staaten zu bezahlen. Wir haben Strukturen geschaffen, die den militärisch-industriellen Komplex immer weiter aufblähen. Das Geld der Steuerzahler ist auf Jahre hinaus verplant und fließt in Kanonen statt in die Infrastruktur.

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Ein Fonds für Gerechtigkeit: Mit Friedenssicherung Geld verdienen

Die USA, aber auch andere Länder, haben in den letzten Jahrzehnten durch illegale Kriege, verdeckte Operationen, gesteuerte Umstürze und direkte Sabotage in zahlreichen Ländern immense Schäden verursacht, man denke an die Zerstörung der zivilen Infrastruktur im Irak oder die Folgen der Intervention in Libyen. Neben dem unermesslichen menschlichen Leid entstanden dabei auch materielle Verluste – oft berechenbar, aber kaum je kompensiert. Betroffene Staaten verfügen zwar über moralische und völkerrechtliche Ansprüche, doch die Aussicht auf tatsächliche Entschädigung bleibt minimal.

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Die Russen wollten schon immer unsere Freunde sein

„Russland wird immer ein Feind für uns bleiben“ sagte der deutsche Außenminister Wadepuhl vor seinem Amtsantritt. Dass er dennoch Außenminister wurde, lässt einen lange sprachlos zurück. Doch nun ist es an der Zeit für einen

Widerspruch: Die Russen wollten schon immer unsere Freunde sein! – Warum die Erzählung vom „aggressiven Russland“ wichtige Teile der Geschichte ausblendet

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USA beenden Cyberangriffe auf Russland – Und gestehen damit die direkte Konfrontation

Lange wurde abgestritten, dass die USA direkt in den Konflikt mit Russland verwickelt sind, statt dessen hieß es dass sie sich auf Waffenlieferungen und diplomatische Unterstützung für die Ukraine beschränken. Nun gibt es eine offizielle Bestätigung, die diese Frage beantwortet: Die USA haben gezielte Cyberangriffe auf Russland durchgeführt – und beenden diese nun aus strategischen Gründen.

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