20. Oktober 2011, Sirte, Libyen. Die Handykamera wackelt, Schreie durchdringen die Luft. Ein alter Mann wird aus einem Entwässerungsrohr gezerrt, blutüberströmt, oberkörperfrei. Es ist Muammar al-Gaddafi, 42 Jahre lang unumschränkter Herrscher Libyens. Was in den nächsten Minuten folgt, ist eine Orgie der Gewalt, die selbst hartgesottene Menschenrechtsbeobachter fassungslos macht.
Friedenspolitik
Der Demokratie-Bluff: Wie der Westen globale Aufstände als Waffe nutzt
Die ständigen Provokationen des Westens gegenüber nahezu allen souveränen Staaten, die sich nicht bedingungslos unterordnen, finden längst nicht mehr nur auf dem Schlachtfeld oder im offenen propagandistischen Raum statt. Sie geschehen subtiler, perfider und oft unsichtbar – über sogenannte „Revolutions-Baukästen“.
Die deutschen Kindersoldaten: Der Zugriff ist jetzt Gesetz
Deutschland macht ernst mit der „Kriegstüchtigkeit“. Was bis vor kurzem noch als Debatte über ein „Neues Wehrdienstmodell“ lief, ist seit dem 1. Januar 2026 geltendes Recht. Das Wehrdienst-Modernisierungsgesetz ist in Kraft. Es markiert einen historischen Dammbruch: Der Staat greift wieder direkt nach unserer Jugend – und er duldet keinen Widerspruch mehr.
Die personifizierte Güte: Die Terroristen des Westens
Es gibt einen Satz, der wie kein anderer die moralische Bankrotterklärung der westlichen Außenpolitik zusammenfasst. Er stammt vom US-Kongressabgeordneten Charlie Wilson, der in den 1980er Jahren über einen afghanischen Warlord sprach. Dieser Mann, Jalaluddin Haqqani, ein islamistischer Fundamentalist, wurde von Wilson als die „personifizierte Güte“ bezeichnet.
Frieden nach innen, Krieg nach außen: Die große Illusion des Westens
Wir im Westen pflegen ein ausgeprägtes moralisches Überlegenheitsgefühl. Wir sind die Demokraten, die „Guten“, während andere in Autokratien oder Diktaturen leben. Ein wesentlicher Pfeiler dieses Selbstbildes ist der unausgesprochene Glaube: Demokratien sind per se friedlicher. Doch die Realität spricht eine andere Sprache.
Nachdenken zum Gedenken: Der Gedenkmarsch in Ruppichteroth
Am gestrigen Tag, dem 09.11.2023, fand in Ruppichteroth erneut der bewegende Gedenkmarsch statt, um der Reichspogromnacht des Jahres 1938 zu gedenken. Als regelmäßiger Teilnehmer dieses Marsches fühle ich eine tiefe Verbundenheit mit diesem Akt des Erinnerns.
Schritt für Schritt in den Atomkrieg: Die Rückkehr der Barbarei
Man fragt sich wirklich, in welcher Zeit wir eigentlich leben. Schaut man sich das Weltgeschehen an, muss man konstatieren: Wir sind zurück im Zeitalter der Barbarei. Die dünne Decke der Zivilisation ist weggerissen. Nicht nur das Völkerrecht wird offen in die Tonne gekloppt, auch die Diplomatie an sich – über Jahrhunderte das Mittel, um Konflikte zu lösen – wurde über Bord geworfen. An ihre Stelle ist das nackte Recht des Stärkeren getreten. Krieg wird wieder als völlig normales, legitimes Mittel der Politik begriffen.
Falschinformationen in den Medien: Betrug oder Fahrlässigkeit?
Wenn wir ein Presseerzeugnis kaufen, erwarten wir korrekte und gut recherchierte Informationen. Doch was passiert, wenn diese Erwartungen enttäuscht werden, weil die Informationen falsch sind? Dieser Artikel untersucht die rechtlichen und ethischen Aspekte von falschen Informationen in den Medien. Betrug wird im Strafgesetzbuch (StGB) definiert. Um von Betrug zu sprechen, muss nachweislich eine Täuschung über … Weiterlesen
Wer behauptet, dass Rüstung Arbeitsplätze schafft, der lügt: Warum Panzer unseren Wohlstand vernichten
Es gibt Sätze, die werden so oft wiederholt, bis sie jeder glaubt. Einer dieser Sätze lautet: „Rüstungsausgaben kurbeln die Wirtschaft an und schaffen Arbeitsplätze.“ Das hören wir ständig, wenn wieder Milliarden für die Bundeswehr gefordert werden. Doch ich sage Ihnen ganz deutlich: Wer behauptet, dass Rüstung Arbeitsplätze schafft, der lügt.
Drogen als Kriegsgrund: Die mörderische Heuchelei des Westens
Man muss sich die Mechanismen genau ansehen, mit denen der Westen seine Kriege rechtfertigt. Neben „Menschenrechten“ und „Demokratie“ wird immer häufiger ein weiteres Argument herangezogen, um militärische Interventionen, Besatzungen und Morde moralisch und juristisch abzusichern: der angebliche Kampf gegen den Drogenhandel.