Der Cologne Pride verfolgt undemokratische Ziele. Statt für die Gleichheit aller Bürger vor dem Gesetz einzutreten, fordert er das verfassungswidrige Verbot von Parteien und Organisationen, die die eigene Gesinnung nicht bedingungslos mittragen. Das zeigt sich an den Forderungen, die im offiziellen Programmheft zu finden sind. Dass, als eine der zentralen Forderungen, der längst diskreditiere, weil als Kampf gegen die Meinungsfreiheit missbrauchte, Kampf gegen „Hass und Hetze“ mitgetragen wird, überrascht nicht wirklich. Tatsächlich wird mit der Aussage „Hasskriminalität und Hatespeech endlich wirksam bekämpfen“ ja sogar noch ein Ausbau dieser antidemokratischen Tendenzen gefordert. Schließlich wird mit dem Wort „endlich“ ja suggeriert, die bisherigen Bemühungen seien unzureichend. Aber darum soll es in diesem Artikel nicht gehen, es gibt nämlich noch eine weitaus radikalere und schon diktatorische Forderung.
Im offiziellen Programmheft des ColognePride 2026 steht auf Seite 10 unmissverständlich als Kernforderung 5:
„Verbot von Gruppierungen (auch Parteien), die durch homo- und transphobe Äußerungen die Menschenwürde verletzen und diverses, selbstbestimmtes Leben bekämpfen.”
Diese Forderung ist klar verfassungswidrig. Und was alles als transphobe oder homophobe Äußerungen eingestuft werden kann, haben wir ja in den Diskussionen der letzten Jahre deutlich miterleben müssen. Da reichte es oft schon, auf den Fakt hinzuweisen, dass es biologisch nur zwei Geschlechter gibt.
Organisationen, die also biologische Fakten benennen, oder eine andere Meinung zum Selbstbestimmungsgesetz oder zur Priorität von Frauenrechten äußern, sollen demnach verboten werden. Das ist keine demokratische Forderung. Das ist die Forderung nach einer Gesinnungsdiktatur. Was es bedeuten würde, wenn eine solche Forderung Realität würde, habe ich mal die KI gefragt. Sie dazu die Anlage.
Demokratie heißt: Alle sind vor dem Gesetz gleich. Niemand bekommt Sonderrechte. Wer das Prinzip der Gleichheit aufgibt und stattdessen Gruppenrechte und Verbote für Andersdenkende fordert, hat sich von der Demokratie verabschiedet.
Genau das tut der CSD Köln.
Öffentliche und halböffentliche Sponsoren unterstützen diese radikal undemokratische Forderung finanziell oder materiell
Besonders dreist wird es, wenn man sich die Sponsoren und Unterstützer ansieht. Das Programmheft des ColognePride 2026 zeigt großflächig:
- RheinEnergie – kommunales Energieversorgungsunternehmen der Stadt Köln, zu 80 % im Besitz der Stadtwerke Köln GmbH. Jeder Kölner Bürger finanziert dieses Unternehmen über seine Strom- und Gasrechnung mit.
- Sparkasse KölnBonn – öffentlich-rechtliche Sparkasse, seit Jahren Förderer des ColognePride. Als Anstalt des öffentlichen Rechts unterliegt sie einem gesetzlichen öffentlichen Auftrag.
- Landschaftsverband Rheinland (LVR) – höherer Kommunalverband, der als Träger von Kliniken, Schulen, Museen und sozialen Einrichtungen für über 9 Millionen Menschen im Rheinland zuständig ist. Er wird über eine Umlage der Mitgliedskommunen finanziert – also direkt aus Steuergeldern.
- KVB (Kölner Verkehrs-Betriebe) – das kommunale Nahverkehrsunternehmen der Stadt Köln, das Stadtbahnen und Busse betreibt und jährlich hunderte Millionen Euro an öffentlichen Zuschüssen erhält.
- VRS (Verkehrsverbund Rhein-Sieg) – der Verkehrsverbund, der den öffentlichen Nahverkehr in der gesamten Region Köln/Bonn koordiniert. Er wird von den Kreisen und kreisfreien Städten der Region getragen.
- Stadt Köln – die Kommune selbst unterstützt den ColognePride mit einem Grußwort des Oberbürgermeisters und organisatorischen Mitteln.
Mit Steuergeldern und Einrichtungen in öffentlicher Hand wird eine Veranstaltung finanziert, die das Verbot von Gruppierungen und Parteien wegen erlaubter Meinungsäußerungen fordert und kritische demokratische Kräfte wie das BSW ausschließt.
Aus der angeblichen Vielfalt ist reine Einfalt geworden: Einfalt der erlaubten Meinungen, Einfalt der zugelassenen Teilnehmer, Einfalt der erzwungenen Linientreue. Die Hunderttausenden Menschen, die zum Feiern kommen, werden dafür missbraucht, einer kleinen Gruppe von Organisatoren das prominente Vorbringen diktatorischer Forderungen zu ermöglichen.
Es ist besonders bezeichnend, dass gerade jene, die am lautesten Toleranz und Inklusion einfordern, als Erste Andersdenkende ausschließen. Wer Inklusion und ein gleichberechtigtes Miteinander nur fordert, solange niemand den eigenen engen Kanon infrage stellt, betreibt keine Vielfalt, sondern schafft Einfalt.
Dieser Artikel wurde erstmal am 09.07.2026 veröffentlicht. Das Beitragsbild ist ein Beispielbild von rihaij auf Pixabay.
Zur Vorbereitung dieses Artikels wurde eine KI Recherche durchgeführt, deren Ergebnis hier zur Verfügung steht.
Quelle: Progressive Stimme - Argumente, Fakten, Quellen - https://progressivestimme.de