In den 1980er Jahren, während des Iran-Irak-Krieges, galt der Irak unter Saddam Hussein noch als nützlicher Partner des Westens – ein Bollwerk gegen den revolutionären Iran. Doch mit dem Ende des Kalten Krieges änderte sich diese Wahrnehmung dramatisch. Was folgte, war eine mehr als drei Jahrzehnte andauernde Phase westlicher Einmischung, die das Land und seine Bevölkerung grundlegend veränderte.
Außenpolitik
Interventionsstrategien gegen Nordkorea
Seit dem Ende des Kalten Krieges hat sich die westliche, insbesondere die amerikanische Politik gegenüber Nordkorea zu einem vielschichtigen System aus wirtschaftlichem Druck, militärischen Drohungen und verdeckten Operationen entwickelt. Was in der öffentlichen Debatte oft als notwendige Reaktion auf nordkoreanische Provokationen dargestellt wird, offenbart bei genauerer Betrachtung ein komplexes Netz systematischer Interventionen, die weit über klassische Diplomatie hinausgehen.
Von Trollen und Elfen
Die Verborgene Hand: Wie der Westen seit über einem Jahrzehnt Medien manipuliert
Der Artikel aus dem Tagesanzeiger aus dem Jahr 2009, „27’000 PR-Berater polieren Image der USA“, und der jüngere Beitrag von Telepolis „Online-Meinungskampf: Startet der Westen mit ‚Elfen‘ nun den Trollkrieg gegen Russland?“ enthüllen eine beunruhigende Wahrheit. Schon seit mindestens 14 Jahren greifen die USA massiv in die globale Medienlandschaft ein, indem sie schon 2009 über 27.000 Medienberater einsetzten, um direkten Einfluss auf Nachrichtenagenturen und Medien auszuüben. Diese langfristige Strategie zeigt, dass der Westen schon lange vor der angeblichen Entstehung russischer „Trollfabriken“ im Jahr 2013 aktiv in die Informationspolitik eingegriffen hat.
Der blutige Preis der „humanitären Intervention“: Wie der Westen Libyen in die Hölle stürzte
20. Oktober 2011, Sirte, Libyen. Die Handykamera wackelt, Schreie durchdringen die Luft. Ein alter Mann wird aus einem Entwässerungsrohr gezerrt, blutüberströmt, oberkörperfrei. Es ist Muammar al-Gaddafi, 42 Jahre lang unumschränkter Herrscher Libyens. Was in den nächsten Minuten folgt, ist eine Orgie der Gewalt, die selbst hartgesottene Menschenrechtsbeobachter fassungslos macht.
Der Demokratie-Bluff: Wie der Westen globale Aufstände als Waffe nutzt
Die ständigen Provokationen des Westens gegenüber nahezu allen souveränen Staaten, die sich nicht bedingungslos unterordnen, finden längst nicht mehr nur auf dem Schlachtfeld oder im offenen propagandistischen Raum statt. Sie geschehen subtiler, perfider und oft unsichtbar – über sogenannte „Revolutions-Baukästen“.
Die personifizierte Güte: Die Terroristen des Westens
Es gibt einen Satz, der wie kein anderer die moralische Bankrotterklärung der westlichen Außenpolitik zusammenfasst. Er stammt vom US-Kongressabgeordneten Charlie Wilson, der in den 1980er Jahren über einen afghanischen Warlord sprach. Dieser Mann, Jalaluddin Haqqani, ein islamistischer Fundamentalist, wurde von Wilson als die „personifizierte Güte“ bezeichnet.
Warum wir Vovan und Lexus dankbar sein sollten: Ein Plädoyer für radikale Transparenz
Vovan und Lexus. Zwei Namen, die in westlichen Regierungskreisen für Schweißausbrüche sorgen. Sind es Kriminelle? Agenten des Kreml? Oder leisten sie genau das, woran unser etablierter Journalismus scheitert: Sie zeigen uns das wahre Gesicht unserer „Eliten“.
Frieden nach innen, Krieg nach außen: Die große Illusion des Westens
Wir im Westen pflegen ein ausgeprägtes moralisches Überlegenheitsgefühl. Wir sind die Demokraten, die „Guten“, während andere in Autokratien oder Diktaturen leben. Ein wesentlicher Pfeiler dieses Selbstbildes ist der unausgesprochene Glaube: Demokratien sind per se friedlicher. Doch die Realität spricht eine andere Sprache.
Schritt für Schritt in den Atomkrieg: Die Rückkehr der Barbarei
Man fragt sich wirklich, in welcher Zeit wir eigentlich leben. Schaut man sich das Weltgeschehen an, muss man konstatieren: Wir sind zurück im Zeitalter der Barbarei. Die dünne Decke der Zivilisation ist weggerissen. Nicht nur das Völkerrecht wird offen in die Tonne gekloppt, auch die Diplomatie an sich – über Jahrhunderte das Mittel, um Konflikte zu lösen – wurde über Bord geworfen. An ihre Stelle ist das nackte Recht des Stärkeren getreten. Krieg wird wieder als völlig normales, legitimes Mittel der Politik begriffen.
Drogen als Kriegsgrund: Die mörderische Heuchelei des Westens
Man muss sich die Mechanismen genau ansehen, mit denen der Westen seine Kriege rechtfertigt. Neben „Menschenrechten“ und „Demokratie“ wird immer häufiger ein weiteres Argument herangezogen, um militärische Interventionen, Besatzungen und Morde moralisch und juristisch abzusichern: der angebliche Kampf gegen den Drogenhandel.