Schwere Geschütze werden derzeit in den Medien aufgefahren. Und die, die sie auffahren, sind die etablierten Parteien: CDU/CSU, SPD, Grüne und Linke. Sie rufen im Chor: „Schaut da, die von der AfD! Das sind Landesverräter!“
Außenpolitik
Doppelmoral – auch in der Innenpolitik
Bisher war der Blick in der Regel nach außen gerichtet, wenn von der Doppelmoral des Westens die Rede war. Kriege, Interventionen und andere außenpolitische Angelegenheiten werden vom Westen, so der (berechtigte) Vorwurf, anders betrachtet, wenn sie von westlichen Akteuren selbst ausgehen. Dieser Vorwurf ist bekannt, auch wenn Bestrebungen zur Änderung nicht erkennbar sind.
Projektion und Propaganda: Der Vorwurf der ausländischen Einmischung als politisches Werkzeug
Wenn Bürger auf die Straße gehen, um gegen unliebsame Regierungsentscheidungen, soziale Ungerechtigkeit oder wirtschaftlichen Niedergang zu demonstrieren, dauert es im Westen selten lange, bis ein ganz bestimmtes Narrativ bedient wird: Die Proteste seien nicht authentisch, sondern vom Ausland orchestriert, gesteuert und finanziert. Vorzugsweise werden Russland oder China als Drahtzieher im Hintergrund ausgemacht. Doch eine genauere Analyse zeigt, dass dieser Vorwurf der ausländischen Einmischung in aller Regel eine perfide politische Schutzbehauptung ist, die primär dazu dient, legitimen inländischen Protest zu delegitimieren und staatliche Repressionen zu rechtfertigen.
Warum der Iran nicht einfach kapitulieren wird: Eine Lektion in westlicher Überheblichkeit
In den westlichen Medien und auch in den Reihen der US-Regierung hört man in diesen Tagen immer wieder dieselbe verständnislose Frage: Warum gibt der Iran nicht auf? Angesichts der massiven Schäden und der völkerrechtswidrigen, unprovozierten Angriffe durch die USA und Israel müsse Teheran doch einsehen, dass ein Einlenken der einzige Weg sei. Diese Frage zeugt von einer erschütternden ideologischen Verblendung. Wer so fragt, weigert sich schlichtweg, die Welt für einen Moment aus der Perspektive des Irans zu betrachten.
KI-Chips oder Menschen retten? Die tödlichen Folgen der globalen Helium-Krise
Der dumme Angriff der USA und Israels auf den Iran hat weitreichende Verwerfungen in der Weltwirtschaft, in globalen Lieferketten und insbesondere in der Rohstoffversorgung nach sich gezogen. Die militärischen Auseinandersetzungen, die im Frühjahr 2026 eskalierten, führten zu iranischen Vergeltungsschlägen, die sich gezielt gegen die Energieinfrastruktur in der Golfregion richteten. Im Zentrum der Zerstörung stand ausgerechnet der weltweit größte Komplex zur Erdgasverflüssigung in Katar.
Dass dies weitreichende Konsequenzen für den Öl- und Gasmarkt hat, lag für die meisten Beobachter auf der Hand. Was der Normalbürger und offenkundig auch unsere Regierung jedoch nicht auf dem Schirm hatten: Durch diesen Krieg wurden auch Düngemittel und das Edelgas Helium massiv knapp.
Warum die herrschende Meinung auch die Meinung der KI bleibt
„Die herrschende Meinung ist immer die Meinung der Herrschenden.“ Dieser berühmte Satz, der Karl Marx zugeschrieben wird, lässt sich im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz nahtlos in die digitale Sphäre übersetzen. Wie ein dokumentiertes Experiment zu geopolitischen Aussagen verschiedener KI-Systeme eindrücklich bewiesen hat, sind die führenden Modelle mit Pauken und Trompeten durchgefallen. Ihre Analysen waren derart verzerrt, lückenhaft und ideologisch gefärbt, dass sie schlichtweg als glatte Desinformation zu bewerten sind.
Wer regiert die Welt? Das gefährliche Schweigen der Opportunisten
Als der ehemalige US-Präsident Joe Biden in den letzten Tagen seiner Amtszeit war, war aufmerksamen Beobachtern schon lange deutlich klar, dass seine geistigen Fähigkeiten massiv nachgelassen hatten. Er war definitiv nicht mehr in der Lage, sein Amt auszuführen. Dennoch haben fast alle geschwiegen: die Mächtigen, die ihm dauernd begegneten, die Medien, die Wirtschaftsvertreter, seine Generäle und auch die Staatsoberhäupter anderer Staaten. Niemand sagte etwas. Und man fragte sich unweigerlich: Wer führte in dieser Zeit eigentlich die Geschäfte des Staates, ohne dafür gewählt worden zu sein?
Heiliger Krieg im 21. Jahrhundert: Warum „Operation Epic Fury“ mehr als nur Geopolitik ist
Am 28. Februar 2026 begann mit der „Operation Epic Fury“ ein völkerechtswidriger Angriffskrieg der USA und Israels gegen den Iran, der die herkömmlichen Koordinaten der internationalen Sicherheitspolitik sprengt. Während B-2-Tarnkappenbomber und präzisionsgesteuerte Drohnenschwärme die technologische Speerspitze der Moderne repräsentieren, greift die begleitende Rhetorik tief in das Arsenal mittelalterlicher Glaubenskriege. Es stellt sich die dringende Frage: Erleben wir hier eine rationale, wenn auch aggressive Geopolitik, oder ist dieses Blutvergießen die bewusste Inszenierung einer apokalyptischen Vision? Die Anzeichen für eine theokratische Unterwanderung des US-Machtapparates sind mittlerweile so zahlreich, dass sie sich nicht mehr als bloße Folklore abtun lassen.
Stabilität über Leichen: Bilanz der Einmischung in Ägypten
Eine Analyse der verlogenen Partnerschaft zwischen dem Westen und den Autokraten am Nil
Wenn westliche Politiker über Ägypten sprechen, fallen oft Begriffe wie „strategischer Partner“ oder „Anker der Stabilität“. Doch wer hinter die diplomatischen Kulissen blickt, sieht eine andere Realität: Seit dem Ende des Kalten Krieges und insbesondere seit der Camp-David-Friedensinitiative hat sich die westliche Strategie zu einem perfiden System der Einmischung entwickelt. Es ist ein System, das Diktatoren stützt, Repression finanziert und die demokratischen Bestrebungen der ägyptischen Bevölkerung konsequent den eigenen geopolitischen Interessen opfert.
Die Terrorherrschaft der Wertegemeinschaft in Afghanistan
Die Geschichte Afghanistans der letzten 35 Jahre ist keine Geschichte eines gescheiterten Wiederaufbaus, wie es in westlichen Sonntagsreden oft heißt. Sie ist das Protokoll einer rücksichtslosen Einmischung, bei der Afghanistan lediglich als Spielfeld für geopolitische Interessen diente. Was im Oktober 2001 als „Krieg gegen den Terror“ begann, endete zwanzig Jahre später in einem chaotischen Rückzug.Von den verdeckten Geldkoffern der CIA in den 1990ern bis zum wirtschaftlichen Strangulierungskrieg der Gegenwart zieht sich ein roter Faden durch die Historie: Der Westen hat das Land nicht vergessen oder verloren, er hat es systematisch destabilisiert. Die folgende Analyse deckt die Mechanismen dieser gescheiterten Hegemonie auf.