Der verdeckte Rassismus des Westens: Sind wir wirklich die besseren Menschen?

In einer Welt, in der die Aufklärung und die Menschenrechte gefeiert werden, neigen wir im Westen dazu, uns selbst auf die Schulter zu klopfen und zu glauben, wir hätten eine moralische Überlegenheit gegenüber unseren Vorfahren erreicht. Sicherlich, die Bilder der kolonialen Unterdrückung und die rassistischen Ideologien der Vergangenheit erscheinen uns heute barbarisch. Doch wie tief sitzt unser Verständnis für Gerechtigkeit und Gleichheit wirklich? In einer globalisierten Welt, in der Handelsabkommen und geopolitische Strategien Nationen verbinden und trennen, offenbart sich eine neue Form des Rassismus – subtiler, doch nicht weniger tödlich.

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Der Preis der Konfrontation mit Russland

Es geht um den Preis. Nicht um die hundertausende, vielleicht Millionen von Kriegsopfern, an deren Schicksal wir Mitverantwortung tragen.

Nein, es geht um den Preis, den wir darüber hinaus zahlen, um hunderte von Milliarden Euro, die Europa – und speziell Deutschland – bereits für einen Krieg gezahlt hat, den die Ukraine nach Ansicht vieler Experten längst verloren hat. Es geht um viel mehr. Es geht um die Auseinandersetzung mit Russland, von der dieser Krieg nur die blutigste Spitze ist.

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Das Ende der Willkür: Warum wir die Außenpolitik endlich zivilisieren müssen

Während wir unser gesellschaftliches Zusammenleben im Inneren durch ein feines Geflecht aus Rechten, Pflichten und justiziabler Verantwortung geregelt haben, gleicht die internationale Politik oft noch einem Zustand, den wir längst überwunden glaubten. Die Außenpolitik ist faktisch der letzte große rechtsfreie Raum unserer Zeit. Hier herrscht oft nicht das Recht des Gesetzes, sondern das Recht des Stärkeren.

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Warum Reinhard Meys „Nein, meine Söhne geb‘ ich nicht“ gerade jetzt (Oktober 2025) so erfolgreich ist

Ein fast 40 Jahre altes Lied erlangt neue Popularität. Reinhard Meys pazifistische Hymne „Nein, meine Söhne geb‘ ich nicht“ (oft auch zitiert als „Meine Söhne kriegt ihr nicht“) aus dem Jahr 1986 erlebt eine Renaissance – und mit ihr die fundamentale Frage, welche Haltung Deutschland zu Krieg und Militär einnimmt. Eine aktuelle Entscheidung des SWR sorgt nun für zusätzlichen Zündstoff.

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Christa’s Friedensarbeit, lohnte sie?

Christa war schon eine alte Frau, als ich sie kennenlernte. Ihre Erlebnisse im 2. Weltkrieg, insbesondere der Verlust ihres Vaters, prägten sie zutiefst und legten den Grundstein für ihr lebenslanges Engagement für den Frieden. Ihr Tod vor einigen Jahren hat eine Lücke hinterlassen, doch ihre Erinnerung lebt in den Gedanken und Handlungen derjenigen weiter, die das Glück hatten, sie kennenzulernen. Immer wenn ich Nachrichten lese, die von Aufrüstung und militärischer Stärke sprechen, insbesondere die jüngsten Äußerungen des Verteidigungsministers, der betonte, Deutschland müsse wieder „kriegstüchtig“ werden, denke ich an Christa.

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Der „humane“ Knopfdruck: Ein Dilemma!

Die Nachrichtenbilder flackern über die Bildschirme, oft schneller, als wir sie verarbeiten können. Doch eine Meldung lässt aufhorchen, nicht wegen dessen, was sie zeigt, sondern wegen dessen, was sie impliziert: Die Entwicklung neuer Hyperschallwaffen, wie das russische „Oreshnik“-System, markiert eine Zäsur.

Wir bewegen uns technologisch auf eine Ära zu, in der Waffen so schnell, so kinetisch gewaltig und so präzise sein werden, dass sie ihr Ziel vernichten, bevor das menschliche Gehirn das Ereignis überhaupt registrieren kann. Ob diese Schwelle heute schon ganz erreicht ist oder erst in wenigen Jahren überschritten wird, ist zweitrangig. Das Szenario wird kommen: Der Tod, der schneller ist als der Schall, schneller als der Gedanke, schneller als die Angst.

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Vom Kapital leben: Erfolg oder Ausbeutung?

In Deutschland gibt es eine bemerkenswerte Anzahl von Menschen, die von den Erträgen ihres Kapitals leben. Laut Statistiken aus dem Jahr 2022 leben etwa ein Prozent der Menschen i n Deutschland überwiegend von Ihrem Vermögen, 2023 sahen die Zahlen nicht anders aus. Das sind also rund 800.000 Menschen. Deren Einkünfte können aus Zinsen, Dividenden oder Immobilien stammen.

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Überdehnung des Ehrenamts?

In Deutschland herrscht eine wachsende Besorgnis über den Mangel an Kandidaten für verschiedene Gremien und Ehrenämter. Dieses Phänomen wirft die Frage auf: Liegt es an einer zunehmenden Demokratieverdrossenheit oder an einer Überdehnung des Ehrenamts?

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Klimakleber und die Grenzen des Protests: Wann geht der Kampf ums Klima zu weit?

Im Herzen eines jeden Protests liegt die entscheidende Frage: Wie weit darf man gehen, um auf ein dringliches Anliegen aufmerksam zu machen? Die Klimakleber, eine Gruppe von Aktivist*innen, die sich für radikale Maßnahmen im Kampf gegen die Klimakrise einsetzen, stehen momentan im Zentrum dieser Debatte. Ihr Ansatz: Durch provokative und oft illegale Aktionen, wie das Blockieren von Verkehrsadern, Druck auf die Regierung ausüben. Ihr Ziel: Ein gesellschaftlicher Rat, der über Maßnahmen gegen den Klimawandel entscheidet und damit einen Paradigmenwechsel in unserer Demokratie einleitet.

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