Die Geschichte Afghanistans der letzten 35 Jahre ist keine Geschichte eines gescheiterten Wiederaufbaus, wie es in westlichen Sonntagsreden oft heißt. Sie ist das Protokoll einer rücksichtslosen Einmischung, bei der Afghanistan lediglich als Spielfeld für geopolitische Interessen diente. Was im Oktober 2001 als „Krieg gegen den Terror“ begann, endete zwanzig Jahre später in einem chaotischen Rückzug.Von den verdeckten Geldkoffern der CIA in den 1990ern bis zum wirtschaftlichen Strangulierungskrieg der Gegenwart zieht sich ein roter Faden durch die Historie: Der Westen hat das Land nicht vergessen oder verloren, er hat es systematisch destabilisiert. Die folgende Analyse deckt die Mechanismen dieser gescheiterten Hegemonie auf.
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