Die Partei Bündnis 90/Die Grünen, die einst für Pazifismus, Menschenrechte und Umweltschutz stand, hat sich unter ihrer Regierungsbeteiligung in eine Richtung entwickelt, die nicht nur ihrer eigenen Basis, sondern auch internationalen Beobachtern Anlass zur Sorge gibt. Der Wandel, der sich insbesondere in den Wahlprogrammen 2021 und 2025 zeigt, verdeutlicht eine problematische Abkehr von ursprünglichen Prinzipien hin zu Pragmatismus – auf Kosten von Glaubwürdigkeit und moralischer Integrität.
Friedenspolitik
Moralischer Bankrott: Wie der Westen seine Werte im Minenfeld vergräbt
Es ist noch gar nicht lange her, da feierte sich der „Werte-Westen“ für eine zivilisatorische Errungenschaft. Mit Ausnahme der USA und weniger anderer Staaten hatten sich die liberalen Demokratien in der Ottawa-Konvention darauf geeinigt, eine der grausamsten Waffen der Menschheitsgeschichte zu ächten: die Antipersonenmine.
Die deutschen Kindersoldaten: Der Zugriff ist jetzt Gesetz
Deutschland macht ernst mit der „Kriegstüchtigkeit“. Was bis vor kurzem noch als Debatte über ein „Neues Wehrdienstmodell“ lief, ist seit dem 1. Januar 2026 geltendes Recht. Das Wehrdienst-Modernisierungsgesetz ist in Kraft. Es markiert einen historischen Dammbruch: Der Staat greift wieder direkt nach unserer Jugend – und er duldet keinen Widerspruch mehr.
Die personifizierte Güte: Die Terroristen des Westens
Es gibt einen Satz, der wie kein anderer die moralische Bankrotterklärung der westlichen Außenpolitik zusammenfasst. Er stammt vom US-Kongressabgeordneten Charlie Wilson, der in den 1980er Jahren über einen afghanischen Warlord sprach. Dieser Mann, Jalaluddin Haqqani, ein islamistischer Fundamentalist, wurde von Wilson als die „personifizierte Güte“ bezeichnet.
Frieden nach innen, Krieg nach außen: Die große Illusion des Westens
Wir im Westen pflegen ein ausgeprägtes moralisches Überlegenheitsgefühl. Wir sind die Demokraten, die „Guten“, während andere in Autokratien oder Diktaturen leben. Ein wesentlicher Pfeiler dieses Selbstbildes ist der unausgesprochene Glaube: Demokratien sind per se friedlicher. Doch die Realität spricht eine andere Sprache.
Nachdenken zum Gedenken: Der Gedenkmarsch in Ruppichteroth
Am gestrigen Tag, dem 09.11.2023, fand in Ruppichteroth erneut der bewegende Gedenkmarsch statt, um der Reichspogromnacht des Jahres 1938 zu gedenken. Als regelmäßiger Teilnehmer dieses Marsches fühle ich eine tiefe Verbundenheit mit diesem Akt des Erinnerns.
Der ferngesteuerte Krieg: Warum moderne Waffenkäufer nur noch Marionetten sind
Gibt es einen Kill-Switch in modernen Kriegswaffensystemen – und falls ja, was heißt das?
Wie der Kampf gegen „Hass und Hetze“ zur Gefahr für die Meinungsfreiheit wird
Im Dezember 1934 verabschiedete das NS-Regime ein Gesetz mit dem harmlos klingenden Titel: „Gesetz gegen heimtückische Angriffe auf Staat und Partei und zum Schutz der Parteiuniformen“. Der §2 dieses Gesetzes stellte „gehässige, hetzerische oder von niedriger Gesinnung zeugende Äußerungen“ über die politische Führung unter Strafe, sofern sie geeignet waren, das Vertrauen der Bevölkerung in Staat oder Partei zu untergraben. Es war ein direkter Angriff auf jede Form der Kritik an der Macht und diente der Abschottung der Führung vor Widerspruch.
Israel: Terrorstaat oder Apartheidregime? Eine Abrechnung.
Ist Israel ein Terrorstaat? Ist Israel ein Apartheidsstaat?
Gerne hören wir unsere Politiker vom „Selbstverteidigungsrecht Israels“ sprechen – sogar dann, wenn Israel einen Völkermord vorrangig an Frauen und Kindern begeht. Das erinnert beklemmend an die biblische Geschichte um König Herodes, der alle männlichen Kinder seines Königreiches ermorden ließ, nur weil eines davon ihm eines Tages den Thron streitig machen könnte. Man hatte ihm zugetragen, ein neuer König sei geboren.
Von Pyramiden bis Mondlandung: Die Kraft gemeinsamer Visionen und die Zukunft der Menschheit
In der Menschheitsgeschichte gibt es eindrucksvolle Beispiele dafür, wie große, gemeinsame Aufgaben Gesellschaften geprägt und vorangetrieben haben. Die Errichtung der Pyramiden im alten Ägypten und der Wettlauf zum Mond im 20. Jahrhundert sind solche Beispiele. Beide Ereignisse waren nicht nur technische Meisterleistungen, sondern auch Katalysatoren für gesellschaftlichen Zusammenhalt und Fortschritt. In diesem Artikel beleuchten wir die Parallelen zwischen diesen historischen Leistungen und überlegen, welche gemeinsamen Großprojekte die Menschheit in der Zukunft vereinen könnten.