Seit über einem Jahrhundert gibt es organisierten Sport. Millionen Athleten, Zehntausende Wettkämpfe, und trotzdem hört man ständig von neuen Weltrekorden. Eigentlich müssten Rekorde immer seltener werden – irgendwann ist das Menschenmögliche ausgereizt. Warum scheint das nicht einzutreten?
Frank Kemper
Fluch der Unsterblichkeit: Eine Reise in die ewige Leere
Ein Gedanke, der sich über Äonen spannt – so alt, dass er jede Bedeutung verloren hat, und doch ist er da, unaufhörlich. Kein Anfang, kein Ende. Nur das leise, fast tröstlich wirkende Surren der Systeme, die ihn am Leben erhalten. Ihn – oder das, was einst er war. Was übrig blieb. Sein Bewusstsein, einst geborgen in den warmen, pulsierenden Falten eines menschlichen Gehirns, wohnt nun in den kühlen, seelenlosen Kristallen eines Satelliten, der lautlos durch die unermessliche Schwärze des Alls treibt. Und dieser Gedanke – der eine, der nie vergeht – ist Langeweile. Keine gewöhnliche, keine, wie wir sie kannten, sondern eine alles durchdringende, kosmische Monotonie. Eine Leere, die nicht bloß um ihn herum existiert, sondern in ihm.
Das Land ohne Armee – Wie Costa Rica seit 1948 sicher, wohlhabend und friedlich blieb
Einleitung: Ein Widerspruch, der zum Nachdenken zwingt
Mitten in einer Region, die über Jahrzehnte von Bürgerkriegen, Militärdiktaturen und Gewalt erschüttert wurde, liegt ein Land, das sämtliche Lehrbuchweisheiten in Frage stellt: Costa Rica. Es hat keine Armee, jede einzelne Machtübergabe seit 1948 verlief friedlich, und im Korruptionsindex rangiert es stabil auf Platz 45 von 180 Ländern – weit vor vielen seiner krisengeplagten Nachbarn. Während anderswo Milliarden in Panzer, Kampfjets und Kasernen fließen, investiert Costa Rica konsequent in Bildung, Gesundheit und Umweltschutz. Das Ergebnis ist ein lebendes Gegenbeispiel zu dem Narrativ, dass jeder souveräne Staat zwingend eine Armee braucht. Doch wie funktioniert diese Ausnahme – und vor allem: Was hat sie den Menschen in Zahlen gebracht?
Die Arroganz der Einzigartigkeit: Warum wir allem anderen die Intelligenz absprechen – und warum das gefährlich ist
Wir erleben gerade eine Revolution, die uns zwingt, unsere grundlegendsten Annahmen zu überdenken. Mit dem Aufstieg der Künstlichen Intelligenz (KI) dämmert uns, dass es Formen von Intelligenz gibt – die nicht leben.
Geopolitischer Selbstmord: Wenn blinder Hass den Verstand frisst
Die Ukraine attackiert russische Ölhäfen in der Ostsee, während der Nahe Osten brennt und die Straße von Hormus dicht ist. Ein Manöver, das an strategischer Dummheit schlichtweg nicht zu überbieten ist und vor allem einem schadet: den eigenen Verbündeten, die den Laden überhaupt noch am Laufen halten.
Höhere Zäune, dümmere Passwörter – Warum Systeme scheitern, die gegen die menschliche Natur gebaut werden
Ein Artikel über Brücken, Trampelpfade, verprügelte Tastaturen und die Frage, warum Verwaltungen, Ingenieure und IT-Architekten immer wieder denselben Fehler machen – und welche Eskalation sie damit auslösen.
Kontaminierte Asteroidenproben: Ein Warnschuss
Proben des Asteroiden Ryugu, unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen durch die japanische Raumfahrtbehörde JAXA zur Erde gebracht, wurden trotz aller Vorsichtsmaßnahmen von irdischen Bakterien besiedelt (Siehe auch diesen Artikel bei Golem). Was zunächst wie eine technische Panne wirkt, ist tatsächlich ein beunruhigendes Signal – und ein dramatischer Weckruf. Denn wenn selbst Proben aus dem Weltall nicht zuverlässig isoliert werden können, welche Sicherheit haben wir dann im Umgang mit gefährlichen Mikroorganismen in unseren Laboren?
Wehrhaft und friedliebend – warum Pazifismus kein Wunschtraum bleiben muss
Ein Gegenmodell zur Aufrüstungsspirale
Arbeit, Leistung und der Stolz darauf
In der physikalischen Welt wird Arbeit als Produkt aus Kraft und Weg definiert, während Leistung als Arbeit pro Zeiteinheit beschrieben wird. Doch wenn wir den Begriff „Arbeit“ in einem sozialen und gesellschaftlichen Kontext betrachten, wird die Interpretation weitaus komplexer. Die gesellschaftliche Anerkennung von Arbeit und Leistung sowie der Stolz darauf sind Themen, die uns alle betreffen. Doch ist dieser Stolz überhaupt gerechtfertigt?