In einer Zeit, in der Bildung und Technologie Hand in Hand gehen, ist es erschreckend zu sehen, wie die Entscheidungen einiger Bildungseinrichtungen von Markenimage und Prestige statt von Ethik und Wert geprägt sind. Schulleiter berichten, dass Eltern andere Schulen bevorzugen, wenn den Schülern nicht Tablets der Marke Apple zur Verfügung gestellt werden.
Soziales
Alarmzeichen am Straßenrand: Der Niedergang unserer Gesellschaft?
Die Zeichen des Abstiegs einer Gesellschaft sind unübersehbar und alarmierend. Ein Blick auf die Straßen genügt: Schlaglöcher, bröckelnder Asphalt, überall sichtbarer Verfall. Dies ist nicht nur ein Ärgernis, sondern ein klarer Indikator für die Vernachlässigung der öffentlichen Infrastruktur. Es ist ein Spiegelbild unserer kollektiven Prioritäten und zeigt, wo Investitionen fehlen.
Die Armutsindustrie I – Geschichte der Armutsindustrie
Vorwort:
Die Armut der einen ist der Reichtum der anderen, denn, mit Armut lässt sich gutes Geld verdienen. Wie gut, und wer von der Armut profitiert, möchte ich in diesen Texten zur Armutsindustrie etwas näher beleuchten. Der Komplex der Armutsindustrie setzt ich meiner Meinung nach aus den Maßnahmenträgern, den Trägern und Mitgliedern der freien Wohlfahrtspflege, sprich der Caritas, der AWO (und ähnlichen), sowie den Tafeln zusammen.
Ich möchte ausdrücklich betonen, dass ich nicht den vielen Ehrenamtlern, sondern den Chefetagen ans Bein pinkeln möchte, da diese es meiner Meinung nach durchaus verdient haben, da sie von der Armut nicht gerade schlecht leben.
Der innere Ablasshandel: Ein Einblick in die moralische Lizenzierung
In der heutigen Gesellschaft gibt es zahlreiche Möglichkeiten, moralisches Verhalten zu zeigen, sei es durch den Kauf von Bio-Lebensmitteln, das Tragen politisch aktiver Symbole oder das Spenden für wohltätige Zwecke. Doch wie beeinflusst dieses moralische Handeln unser Verhalten in anderen Lebensbereichen? Forschungen rund um das Konzept der moralischen Lizenzierung bieten interessante Einblicke, die unser Verständnis über die Dynamik des menschlichen Verhaltens erweitern können.
Der Mensch als Betriebsfaktor – Warum unsere Löhne nicht zum Leben reichen
Stellen wir uns vor, ein Betriebswirt betrachtet nicht eine Maschine, sondern einen Menschen als Produktionsfaktor. Was würde er feststellen? Er würde kalkulieren, wie viel dieser Mensch kostet, um leistungsfähig zu bleiben. Er würde untersuchen, wie viel investiert werden muss, damit neue Menschen heranwachsen und in Zukunft die Arbeit übernehmen können. Und er würde sich fragen: Wie viel Gewinn bleibt am Ende übrig? Das Ergebnis dieser wirtschaftlichen Betrachtung ist ernüchternd: Der Mensch in Deutschland erwirtschaftet für sich selbst kaum einen Überschuss. Unser Lohnsystem basiert auf Selbstausbeutung, unterstützt von gesellschaftlichen Zuschüssen und unbezahlter Care-Arbeit.
Warum Marx kein Bock aufs Gendern hätte
„Das Sein bestimmt das Bewusstsein“ – ein markanter Ausdruck von Karl Marx, der den Kern seiner philosophischen Betrachtung trifft. Dieser Gedankengang betont, dass unsere materiellen Bedingungen, unser „Sein“, das Bewusstsein und die Art und Weise, wie wir die Welt interpretieren und verstehen, prägen. Vereinfacht gesagt, verweisen schlechte Begriffe auf schlechte Umstände. Wenn sich die Umstände verbessern, werden auch die Begriffe positiver. Wer behauptet, durch die Veränderung von Begrifflichkeiten die materiellen Bedingungen zu beeinflussen, führt die Menschen hinters Licht.
Warum Bahnstreiks Unser ÖPNV-System retten können: Ein Plädoyer für Verständnis und Unterstützung
Streiks bei der Bahn sind nicht das Problem, sondern Teil der Lösung! Öffentliche Verkehrsnetze leiden unter Personalmangel, was häufig zu Ausfällen führt. Die oft zitierten „krankheitsbedingten Ausfälle“ sind nur die Spitze des Eisbergs. Der wahre Kern des Problems? Unattraktive Arbeitsbedingungen und unzureichende Löhne im öffentlichen Nahverkehr.
Geflüchtete und der lange Weg bis zum Mittelmeer: Warum Hilfe schon früher ansetzen muss
Die Fluchtgeschichten, die das Mittelmeer erreichen, sind oft nur der letzte Teil einer langen, gefährlichen Reise. Viele Geflüchtete haben bereits vor dem Erreichen des Meeres zahlreiche Katastrophen und Herausforderungen überstanden. Ihre Reisen beginnen in Ländern, in denen Krieg, Verfolgung oder extreme Armut herrschen, und führen sie durch unwirtliche Gegenden wie die Sahara und instabile Regionen wie Libyen oder Marokko.
Totales Chaos in der Verkehrswende: Sabotage oder schiere Unfähigkeit?
Die Verkehrswende, einst als strahlender Wegbereiter für eine nachhaltige Zukunft gepriesen, hat sich zu einem Desaster entwickelt. Wir erleben das Ergebnis jahrzehntelanger Vernachlässigung und Missmanagement im öffentlichen Verkehrssektor. Die Situation ist so prekär, dass eine Erholung in den nächsten zehn Jahren kaum noch möglich scheint. Die Frage ist nicht mehr, wie es so weit kommen konnte, sondern ob dahinter nur Unfähigkeit oder sogar Sabotage steckt.
Die Armutsindustrie II – Maßnahmenträger
Über den Niedergang der Bildungsträger und das Aufblühen der Träger von Maßnahmen habe ich ja schon ein wenig geschrieben, dass ich hier weiter ausführen möchte.
Fangen wir mal mit dem Geld an, dass Ganze ist ein Milliardengeschäft von dem etliche Träger sehr gut leben können, da sie pro Erwerbslosen zwischen 600,- und 1000,- Euro pro Monat bekommen.