Was heißt eigentlich seriös? Gerne ist im politischen Diskurs von sogenannten seriösen Medien die Rede. Ganz nebenbei wird dabei allen Dingen, die nicht gemeint sind, die Seriosität einfach abgesprochen. Doch darum geht es mir hier weniger. Ich möchte einmal auf eine Praxis dieser sogenannten seriösen Qualitätsmedien hinweisen und einfach mal die Frage stellen, ob man Anwender dieser Praxis wirklich als seriös betrachten sollte. Es geht hier um keine Kleinigkeit. Es geht um die tatsächliche Relevanz eben dieser Leitmedien, um ihre wirtschaftliche Tragfähigkeit, um handfeste Werbeeinnahmen und um die Preise, die sie auf dem Markt diktieren.
Frank Kemper
Ehrenamt und Fördervereine: Zwischen Engagement und Systemversagen
Ehrenamtliches Engagement ist zweifellos eine wichtige Säule unserer Gesellschaft. Es bereichert das Zusammenleben, stärkt Gemeinschaften und ermöglicht viele Projekte, die sonst nicht realisierbar wären. Doch es gibt auch eine Kehrseite, die oft übersehen wird: das Ehrenamt, das reguläre, dringend benötigte Arbeitsplätze verdrängt.
Die Mitte, die keiner sehen will: Warum das BSW an den Rändern verortet wird – und warum das eine mediale Täuschung ist
Wenn über politische Parteien in Deutschland berichtet wird, dann wird meine Partei, das BSW, gerne an den Rändern verortet. Und tatsächlich ist das erstmal ein Bild, das in den Köpfen der Konsumenten erzeugt wird. Jeder, der so etwas liest, sollte sich erstmal fragen: Was macht es mit einem? Will man nicht automatisch zur Mitte gehören? Schon hier werden tiefste psychologische Instinkte angesprochen. Was an den Rändern ist, gilt als gefährlich, kann abstürzen, gehört nicht dazu – und so weiter. Die Behauptung, zur Mitte zu gehören, erzeugt im Kopf des durchschnittlichen Lesers also etwas Positives.
Doch wenn man sich die Skala anschaut, auf der das vermessen wird, erkennt man schnell, wie willkürlich das ist.
Demokratie im Schatten des Krieges: Wird unsere Stimme noch gehört?
In einer Zeit, in der Krieg und Konflikte die globale Bühne beherrschen, steht die Frage im Raum: Leidet unsere Demokratie unter dieser Last? Der Krieg in der Ukraine zeigt uns auch hier die Grenzen unserer vermeintlichen demokratischen Freiheiten. Es ist besorgniserregend, wie einseitig Informationen präsentiert werden und wie alternative Sichtweisen nicht nur ignoriert, sondern sogar strafrechtlich verfolgt werden können.
Söldner gesucht: Wie die Ukraine mit der Hilfe von Google deutsche Kämpfer anwirbt und damit Gesetze bricht
Wer in Deutschland bei Google danach sucht, wie er als Söldner für die Ukraine kämpfen kann, wird mit einem besonderen Service bedacht. Es reicht aus, „Wie kann ich in der Uk“ oder „In der Ukraine“ in das Suchfeld einzugeben, dann werden einem schon Vorschläge zum Kämpfen in der Ukraine gemacht.
Zwischen Gier und Gemeinwohl: Sind wir reif für Kapitalismus, Kommunismus oder doch eher Sozialismus?
Oft wird argumentiert, dass die Menschen noch nicht reif für den Kommunismus seien. Der Kommunismus, eine Ideologie, die eine klassenlose und staatlose Gesellschaft anstrebt, wird dabei als ein utopisches Ziel betrachtet. Kritiker des Kommunismus behaupten, die menschliche Natur, geprägt von Gier und Selbstsüchtigkeit, passe nicht zu den ideologischen Grundsätzen des Kommunismus. Sie sehen die Menschen als nicht bereit an, eine solche radikale Veränderung in der Gesellschaftsstruktur zu akzeptieren und erfolgreich umzusetzen.
Faktenprüfung: Wenn Selbstverständliches nicht mehr selbstverständlich ist
Faktenprüfungen sollen Klarheit schaffen und die Wahrheit von der Lüge trennen. Doch was passiert, wenn wir vermeintlich selbstverständliche Fakten einer gnadenlosen Prüfung unterziehen? Die Antwort ist ernüchternd: Fakten sind oft nicht so eindeutig, wie es scheint, und Faktenprüfungen können beliebig werden.
Bertha von Suttner: Autorin von „Die Waffen nieder!“ und Friedensnobelpreisträgerin
Bertha von Suttner (1843-1914) war eine österreichische Schriftstellerin und eine zentrale Figur der frühen internationalen Friedensbewegung. Bekannt wurde sie insbesondere durch ihren Roman „Die Waffen nieder!“ (1889) und als erste Frau, die 1905 den Friedensnobelpreis erhielt. Ihre Arbeit umfasste neben der Literatur auch die Gründung von Friedensorganisationen und intensive publizistische sowie rednerische Tätigkeiten zur Förderung von Pazifismus, internationaler Schiedsgerichtsbarkeit und Abrüstung.
Handelbare Entschädigungsansprüche: Moral und Kapitalismus vereinen
In einer Welt, in der der Kapitalismus fast jede Facette unseres Lebens bestimmt, bleiben moralische Forderungen oft unerfüllt, insbesondere wenn es um historische Ungerechtigkeiten geht. Ansprüche auf Entschädigung von Nachfahren von Sklaven oder Opfern völkerrechtswidriger Kriege sind zwar ethisch gerechtfertigt, lassen sich jedoch rechtlich und praktisch kaum durchsetzen.
Haltungsjournalismus – Ein Berufsstand verliert seine Aufgabe
Die politische Situation in Deutschland ist alarmierend: Bürgerrechte werden beschnitten, demokratische Verfahren zurückgefahren, die Aufrüstung forciert – alles unter dem Vorwand einer äußeren Bedrohung. Der Russe kommt. So zumindest die Erzählung. Parallel dazu wird Soziales abgebaut, werden Grundrechte relativiert und Meinungsvielfalt eingeschränkt. Kurzum: An nahezu allen politischen Stellschrauben wird gegen die Interessen der Bevölkerung gearbeitet – und das auf der Basis zweifelhafter oder gänzlich falscher Annahmen.
Man muss sich fragen: Wie konnte es so weit kommen?