Arm gegen Arm – Wenn Solidarität im Schatten des Neids steht

In den sozialen Netzwerken, insbesondere auf Facebook, offenbart sich oft ein Bild sozialer Realitäten, das zum Nachdenken anregt. Kürzlich postete ich Informationen zum Bezug von Hartz IV bzw. Bürgergeld und stieß auf eine Welle des Unmuts. Anstatt solidarischer Unterstützung las ich Kommentare voller Neid von Menschen, die selbst am Existenzminimum leben. „Und was bekommen Rentner, deren Rente unter 1000,- € liegt?“, war eine typische Rückmeldung. Diese Frage ist mag berechtigt sein, vor allem aber ist sie ein Spiegel einer tieferliegenden sozialen Unzufriedenheit.

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Die Heuchelei des Westens: Wie wir Autokratien züchten

Immer wieder hören wir die gleiche Leier: Staaten, die in Konfrontation mit dem Westen stehen, seien autoritär oder diktatorisch geführt. Das wird uns als moralische Begründung für unsere Außenpolitik verkauft. Doch wir müssen die Frage umkehren: Ist diese Härte der Staatsführung vielleicht gar kein inhärentes Merkmal dieser Nationen, sondern eine direkte Folge westlicher Handlungen?

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Freiheit – Ein Privileg für Wenige? Deutschlands stille Krise der Freiheitseinschränkungen

Deutschland, das Land der Dichter und Denker, steht weltweit als Symbol für Fortschritt und Freiheit. Doch unter der glänzenden Oberfläche verbirgt sich eine unbequeme Wahrheit: Ein nicht unerheblicher Teil der Bevölkerung lebt unter Bedingungen, die ihre Freiheit stark einschränken. Die Bandbreite dieser Einschränkungen reicht von Gefängnisinsassen und Werkstattbeschäftigten mit Behinderungen bis hin zu Senioren in Pflegeheimen und Menschen unter Betreuung.

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Arm gelebt, arm in Rente, arm gestorben, ärmlich verscharrt.

Es heißt ja immer, dass man mit einer positiven Aussage anfangen soll, hätte ich ja auch gerne gemacht, aber, es gibt nichts Positives zum Thema Altersarmut.

Daher möchte ich als Einstieg Volker Pispers aus seinem Programm „bis neulich“ von 2014 zitieren:
Ich mache seit 31 Jahren Kabarett über dieselben Themen. Ich mache seit 31 Jahren Kabarett über Rente, über Gesundheit, über Staatsverschuldung, über Arbeitslosigkeit, über Steuergerechtigkeit, über Bildungsproblematik. Das sind zentrale Themen in einer Gesellschaft. ADAC hat mich noch nie so richtig interessiert. Jetzt zeigen Sie mir einen einzigen Bereich wo diese 5 Parteien, CDU/CSU, SPD, FDP und Grüne in den letzten 30 Jahren für den Großteil der Bevölkerung irgendwas verbessert haben. Sollen wir mit der Rente anfangen? Ne, lieber nicht. Da fangen wir an zu weinen. Bildungspolitik lassen wir auch weg, da ist auch . . , ne, nicht wirklich. Aber was ist mit dem Gesundheitswesen? Da haben wir eine Reform nach der anderen gehabt, nicht? Gesundheitswesen – Jahrhundertreformen haben sich da gestapelt. Wo ist es eigentlich besser geworden? Im Krankenhaus, in den Praxen, für die Ärzte, für die Patienten? Ist es für das Personal besser geworden? Ist es im Pflegeheim besser geworden? Im Altersheim? Wo ist es besser geworden? Helfen Sie doch mal, Sie wählen die doch immer wieder. Was ist mit den Arbeitslosenzahlen? Haben wir weniger Arbeitslose als vor 30 Jahren? Die Politik von CDU/CSU, SPD, FDP und Grünen. Haben wir mehr oder weniger Staatsschulden als vor 30 Jahren durch die seriöse Haushaltspolitik von CDU/CSU, SPD, FDP und Grünen? Was ist mit der Steuergerechtigkeit? Wie oft haben die versprochen, das Steuersystem gerechter zu machen, und transparenter? Ich kann das kaum noch erkennen, ne. Helfen Sie mir. Ich gebe Ihnen 6 Wochen Zeit für die Recherche. Und Sie dürfen auch den Wissenschaftlichen Dienst des Bundestages in Anspruch nehmen. Es kann sich nichts ändern, meine Damen und Herren.

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Das Dilemma des Helfens: Wenn das Gute Tun zum Selbstzweck wird und finanzielle Aspekte ins Spiel kommen

Das Bedürfnis, anderen zu helfen und ein bestimmtes Übel in der Gesellschaft zu beseitigen oder zu lindern, ist ein nobler Ausgangspunkt. Viele Menschen erleben eine tiefe Befriedigung und ein Gefühl des Selbstwerts, wenn sie anderen in Not helfen können. Doch kann das altruistische Handeln eine Kehrseite haben, wenn das gute Gefühl, das durch das Helfen entsteht, zum Selbstzweck wird. Die ursprüngliche Absicht, das Übel zu beseitigen oder zu lindern, kann in den Hintergrund treten, während das persönliche Wohlgefühl des Helfenden und vielleicht auch finanzielle Aspekte in den Vordergrund rücken.

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Arbeit, Leistung und der Stolz darauf

In der physikalischen Welt wird Arbeit als Produkt aus Kraft und Weg definiert, während Leistung als Arbeit pro Zeiteinheit beschrieben wird. Doch wenn wir den Begriff „Arbeit“ in einem sozialen und gesellschaftlichen Kontext betrachten, wird die Interpretation weitaus komplexer. Die gesellschaftliche Anerkennung von Arbeit und Leistung sowie der Stolz darauf sind Themen, die uns alle betreffen. Doch ist dieser Stolz überhaupt gerechtfertigt?

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Vom Kapital leben: Erfolg oder Ausbeutung?

In Deutschland gibt es eine bemerkenswerte Anzahl von Menschen, die von den Erträgen ihres Kapitals leben. Laut Statistiken aus dem Jahr 2022 leben etwa ein Prozent der Menschen i n Deutschland überwiegend von Ihrem Vermögen, 2023 sahen die Zahlen nicht anders aus. Das sind also rund 800.000 Menschen. Deren Einkünfte können aus Zinsen, Dividenden oder Immobilien stammen.

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Überdehnung des Ehrenamts?

In Deutschland herrscht eine wachsende Besorgnis über den Mangel an Kandidaten für verschiedene Gremien und Ehrenämter. Dieses Phänomen wirft die Frage auf: Liegt es an einer zunehmenden Demokratieverdrossenheit oder an einer Überdehnung des Ehrenamts?

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Stadt gegen Land: Die unterschiedlichen Perspektiven auf den Klimawandel

Die Diskussion um den Klimawandel wird oft als globales Thema behandelt, doch die Wahrnehmung und Akzeptanz von Maßnahmen gegen den Klimawandel variiert stark zwischen Stadt und Land. Das liegt nicht an der unterschiedlichen Lebensrealität und auch an der historischen Erfahrung, insbesondere bei älteren Generationen. Ein genauerer Blick auf diese Unterschiede zeigt, warum Klimaschutzmaßnahmen auf Widerstand stoßen – und warum dieser Widerstand nachvollziehbar ist.

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Eine Warnung vor der Linken – von einem, der fast 20 Jahre dabei war

Wer heute die politische Landschaft in Deutschland betrachtet, sieht sich oft einer scheinbar klaren Frontstellung gegenüber: Auf der einen Seite die AfD, auf der anderen Seite Parteien wie Die Grünen und Die Linke. Doch dieser Gegensatz ist trügerisch. In fast 20 Jahren Mitgliedschaft in der Partei Die Linke musste ich beobachte, wie sich die Partei bis zur Unkenntlichkeit veränderte, was schlussendlich zu meinem Austritt führte. Heute, rund zwei Jahre nach meinem Austritt, zwei Jahre in der der Prozess weitergeführt wurde, muss ich feststellen: Die Linke und die AfD sind zwei Seiten derselben Medaille. Sie unterscheiden sich in ihren Inhalten, aber nicht in ihrer polarisierenden Wirkung und dem Schaden, den sie unserem Land zufügen. Sie hassen einander, aber sie brauchen einander, um zu existieren.

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