Bezüglich des Ukraine-Kriegs gibt es nun schon seit einiger Zeit Verhandlungen – und die Medien schäumen, ebenso wie viele Politiker in Europa.
Dies ist ein guter Moment, um einmal grundsätzlich zu betrachten, wie die Medien bei den großen Themen der letzten Jahre agiert haben. Zu diesen großen Themen zähle ich Migration, das Klima, den Krieg in der Ukraine, aber natürlich auch Corona. Bei all diesen Themen können wir feststellen – auch wenn es beim Ukraine-Krieg erst langsam in die Köpfe einsickert –, dass die Medien versagt haben.
Wobei: Ist „Medienversagen“ überhaupt das richtige Wort? Dieser Begriff wird heute gerne als Beschönigung für das genommen, was tatsächlich passiert ist.
Nein, sie haben nicht versagt. Ein Versagen liegt vor, wenn jemand es nicht besser kann. Hier aber wollten sie es genau so. Sie haben genau das getan, was von ihnen erwartet wurde: Sie haben gelogen, manipuliert und betrogen.
Wenn man sich betrachtet, seit wann die großen Medien in diesem Land unter Einfluss von außen stehen, wird das Bild klarer. Sei es durch sogenannte NGOs, die ihnen finanziell unter die Arme greifen, durch reiche „Philanthropen“ oder durch direkte staatliche Zuwendungen. In Österreich wurde durch die Inseraten-Affären einiges bekannt, aber auch in Deutschland und auf EU-Ebene ist die undurchsichtige Finanzierung gang und gäbe.
Betrachten wir die Fakten: Die NGOs, die Medienprojekte finanzieren oder als „Faktenchecker“ auftreten, haben ihr Geld ja irgendwo her. Und siehe da: Die staatlichen und supranationalen Zuschüsse an diese Organisationen sind massiv gestiegen. Allein die EU hat in den Jahren 2021 bis 2023 über 7 Milliarden Euro an NGOs ausgezahlt, oft ohne transparente Kontrolle, wofür diese Gelder (oder sollte man sagen: Bestechungsgelder?) wirklich verwendet wurden.
Gleichzeitig wurde die Repression gegen abweichende Meinungen massiv verstärkt. Dies geschah unter Zustimmung oder zumindest Schweigen der etablierten Medien, die eigentlich für die Kollegen hätten in die Bresche springen müssen. Auch das ist kein Zufall, sondern gesteuert.
Was wir erleben, ist Betrug an der Demokratie. Dem Bürger wird es fast unmöglich gemacht, sich neutral und umfassend zu informieren. Es ist die Zerstörung der informierten Öffentlichkeit und damit der Grundlage jeder Demokratie. Und es wird beim nächsten kontroversen Thema wieder geschehen.
Hier ein paar Beispiele, wie wir systematisch hinters Licht geführt wurden:
Corona: Erinnern wir uns an die Schlagzeile der BILD oder Aussagen im Spiegel von der „Pandemie der Ungeimpften“. Monatelang wurde behauptet, die Impfung schütze sicher vor Fremdansteckung, und wer kritisch nachfragte, wurde als „Schwurbler“ aus dem Diskurs gedrängt. Heute wissen wir: Die absolute Sicherheit gab es nie, und die gesellschaftliche Spaltung war politisch gewollt.
Ukraine: Seit Monaten lesen wir von „Gamechangern“ und davon, dass Russland kurz vor dem Zusammenbruch steht. Wer Verhandlungen forderte, wurde als „Lumpen-Pazifist“ diffamiert. Die Realität auf dem Schlachtfeld sieht heute ganz anders aus, als es uns die Leitmedien weismachen wollten.
Migration: Jahrelang haben die Medien die Realität der unkontrollierten Zuwanderung schlichtweg ausgeblendet. Probleme bei der inneren Sicherheit, die Überlastung unserer Kommunen, Schulen und Sozialsysteme oder das Scheitern von Integration wurden verschwiegen oder kleingeredet. Statt neutral zu berichten, betätigten sich Journalisten als Aktivisten der „Willkommenskultur“. Wer es wagte, auf Missstände hinzuweisen oder die Aufnahmekapazitäten in Frage zu stellen, wurde von der Presse sofort diffamiert: Die „Nazi-Keule“ wurde gegen jeden geschwungen, der nicht brav applaudierte. Der legitime Diskurs über die Grenzen des Machbaren wurde so systematisch unterdrückt.
Klima: Hier erleben wir Hysterie in Reinform. Es wird so getan, als verbrenne morgen die ganze Erde, wenn der deutsche Bürger nicht sofort den Vorgaben der Politik und radikaler Aktivisten folgt. Kritische Fragen zur Deindustrialisierung, zu den explodierenden Kosten für Mieter und Hausbesitzer oder zur Sinnhaftigkeit nationaler Alleingänge werden kaum zugelassen. Stattdessen verbreiten die Medien Endzeitstimmung und Panik, um Gehorsam zu erzwingen. Es ist kein Journalismus mehr, sondern Kampagnenarbeit für eine grüne Ideologie, die den Wohlstand der breiten Masse opfert.
Ein besonders gravierendes Beispiel für diese mediale Realitätsverweigerung ist Afghanistan. 20 Jahre lang wurde uns erklärt, wie toll dort alles läuft, wie wichtig dieser Krieg sei und dass unsere Freiheit am Hindukusch verteidigt würde. Die Medien zeigten uns Bilder von Brunnenbau und Mädchenschulen, während die Realität des Krieges ausgeblendet wurde.
Und was war das Ergebnis? Die gesamte NATO, das mächtigste Militärbündnis der Welt, hat gegen ein paar Jesuslatschen-Krieger verloren. Der Westen musste fluchtartig das Land verlassen. Doch damit nicht genug: Wir sahen zu, wie die USA Afghanistan das Staatsvermögen raubten.
Die Biden-Administration fror rund 7 Milliarden Dollar der afghanischen Zentralbank ein – Gelder, die dem afghanischen Volk gehören. Ein Teil davon soll nun für US-Zwecke verwendet werden. Damit nahmen der „Werte-Westen“ und seine Medien billigend in Kauf, dass eine riesige humanitäre Katastrophe über das Land hereinbrach, die das Leid des Krieges noch übertraf. Das hat alle humanitären Ansprüche ad absurdum geführt. Und die Medien? Sie haben wieder beschönigt, verraten und verkauft – nämlich ihre Leser und die Bürger.
Vermutlich ist das nächste „Gut gegen Böse“, das uns auf den Tisch gelegt wird, schon vorbereitet. Die AfD dient hierbei mehr als Feindbild, als es ihrer realen Rolle gerecht wird.
Um es klar zu sagen: Die AfD ist keine Partei, die man irgendjemandem empfehlen sollte. Ich kann niemandem empfehlen, sie zu wählen, geschweige denn Mitglied zu werden oder mit ihr zu sympathisieren. Aber sie ist eben auch nicht der alleinige Teufel. All die Dinge, die man uns seit Jahren erzählt, die die AfD in unserem Land zum Schlechten verändern würde – Abbau von Grundrechten, Spaltung der Gesellschaft, Kriegstreiberei –, haben doch die angeblich demokratischen Parteien längst selbst umgesetzt.
Wer heute „rechts“ und wer „links“ ist, lässt sich nach dem alten Schema kaum noch unterscheiden. Grüne und Linke leben quasi nur noch von der Existenz der AfD als Schreckgespenst. Wenn sie mit allen Mitteln versuchen, die AfD aus demokratischen Entscheidungsprozessen herauszuhalten – und dabei auch noch Teile von SPD und CDU mitmachen –, dann ist das nicht demokratisch, sondern das genaue Gegenteil.
Genau in diesem Sinne wird als Nächstes wieder die Presse eingespannt werden. Wieder werden sie uns belügen und betrügen. Und diesmal werden sie auch die letzten Reste unserer Demokratie einreißen.
Dieser Artikel erschien erstmal am 03.12.2025. DasArtikelbild ist ein Beispielbild von Erik Lucatero auf Pixabay
Quelle: Progressive Stimme - Argumente, Fakten, Quellen - https://progressivestimme.de